Montag, 24. Oktober 2011

Tag 22 – 15.10.2011: Teneriffa

Nach einer letzten Runde durch den Pool packten wir unsere Koffer (ja, sie gingen problemlos zu) und räumten unser Zimmer. Von da an hatten wir aber immer noch 3 Stunden Zeit, die wir an der Bar und im nahe gelegenen Centro Commercial verbrachten. Gegen 14.30 Uhr wurden wir dann mit dem Taxi zum Flughafen gebracht.

Am Check-In angekommen, packte uns beim Anblick der Kofferwaage das blanke Grausen – 8 kg Übergepäck und eine unnachgiebige Condormitarbeiterin = 80 EUR weniger auf dem Konto. Im Rückblick würden wir da doch das eine oder andere nicht mehr kaufen (2,5 kg Meersalz, 2 Liter Wein, 1 Carlos, 4 Handtaschen, 4 Parfums, ...). Nun ja, wieder ein Kapitel im Buch der Lebenserfahrung geschrieben. Ab jetzt keine Strelizien und Co. mehr aus dem Urlaub mitbringen. An dieser Stelle noch ein besonderer Gruß an diese Condormitarbeiterin: Pilar tectonica!!!

Und dann machten wir uns auf den Weg zu unserem Flieger, der fast pünktlich (30 Minuten zu spät, danke Eva-Maria Krause, losflog). Hasta la proxima vez, Tenerife!

In Stuttgart angekommen, durften wir die Erfahrung machen, dass 4 Tüten Erdnüsse und eine 300g Tafel Milka auch bei einem Fotografen dazu führen, dass ihm schlecht wird. Aber selten so einen netten Nebensitzer gehabt!

Am Kofferband kam natürlich unser Koffer wieder einmal als letztes und war als besonderes Bonbon auch noch kaputt. Danke Condor!
Der endgültige Supergau kam aber erst danach auf uns zu. Denn an der Ampel direkt nach dem Terminal ging plötzlich der Benz von Dirk’s Papa aus. Und wollte doch tatsächlich nicht wieder anspringen. Völlig entnervt liefen wir alle ums Auto und warteten auf den ADAC, bis Dirk McGyver auf die glorreiche Idee kam, die Parktronik auszuschalten und schwupps war der Benz wieder an. Jetzt aber schnell nach Hause, bevor uns womöglich noch irgendwas die Entspannung nach einem wunderschönen Urlaub rauben konnte.

Besonders für die vielen witzigen Moment wollen wir uns bedanken bei:

Trine Thomson Trümmer (verantwortlich für den Wellengang im Meer und Pool)
Tiffany Tank (verantwortlich für den Wellengang im Meer und Pool)
Harold & Irene (I’d forget my head if it was loose)
Captain Zoni mit der Pornobrille (nein, wir holen uns unser Essen am Buffet nicht einzeln mit der Gabel... dafür blasen wir uns am Pool den Sack auf)
Pablo Anderson von der Bahiawatch
Igor, Natascha und ihr paniertes Kind
Rasierter Affe und Schweinedino aus 419
Paul Progeni
Die „Beautiful-Sunglases-good-price”-Gang
Antje van den Exkursionen
Gül, die ach so schwangere Reiseleiterin (ermunterte uns sofort zu einem neuen Song „I’m a Gül, I’m a Gül, I’m a I’m a I’m a Gül...)
Rudi Carrell („Der ist doch tot!“ – „Dafür sieht der aber noch gut aus!“)
Diverse Freunde von pilar tectonico (Nachdem wir viele unserer lieben anderen Fahrer auf den Straßen Teneriffas mit einem netten „Horst“ oder „Vollpfosten“ angeschrieen haben, wollten wir doch mal wissen, was Pfosten eigentlich auf Spanisch heißt. Dirk fiel aber sofort ein, dass unsere Spanischlehrerin Frau Pilar hieß und dies bedeutete Pfeiler oder Pfosten. Um uns zu vergewissern, dass wir das auch tatsächlich noch richtig wussten, schaute Dirk bei leo.org nach. Und siehe da: es gibt einen pilar tectonico, der im deutschen mit „Horst“ übersetzt wird. Jetzt bleibt nur noch die Frage, was ein geologischer Horst denn ist?!).

Und natürlich der unberechenbare Wind im Jeep (als ich Dirk, der wiedermal sehr frech war, ein bisschen Wasser ins Genick spucken wollte, habe ich leider den Wind nicht berechnet. Naja, das Wasser traf ihn dann halt direkt unter der Sonnenbrille...).

Es war ein wunderschöner Urlaub mit viel Spaß und noch mehr Lachen!

Freitag, 14. Oktober 2011

Tag 21 – 14.10.2011: Teneriffa



Der heutige Tag steht im Zeichen des Handtaschenmassakers auf der Insel. Nach einem Wunsch, wir mögen doch eine Handtasche mitbringen, sind wir doch tatsächlich losgezogen und fanden DIE super Mitbringsel-Handtasche. Doch damit nicht genug, denn schon packte mich das Handtaschenfieber. Und so fand ich nach mehreren Anläufen meine Traumhandtasche (für dieses Mal) und musste auch nur ein bisschen handeln, bis diese meinen Wunschpreis kostete.

Am Nachmittag bestellten wir noch 20 Strelizien im Hotel, was wir am nächsten Tag jedoch bitter bereuen sollten. Aber dazu morgen mehr.

Abends spielten wir noch eine letzte Runde Minigolf, die Sandra dieses Mal gewann (Normalzustand wiederhergestellt) und liefen ein letztes Mal am Strand entlang. Denn morgen soll es ja schon wieder nach Hause gehen.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Tag 20 – 13.10.2011: Teneriffa



Heute morgen sind wir um kurz vor 11 Uhr mit dem Bus abgeholt und zum Puerto Colón gebracht worden. Denn heute ging es mit der Shogun, einer vor 33 Jahren in Dubai gebauten Dhau, zum Whale Watching Richtung Los Gigantes.

Nach einer Stunde auf dem Schiff sahen wir auch schon die ersten Warmduscher über die Reling hängen und eine Menge Grindwale, die lustig um unser Schiff schwommen. Nach weiteren eineinhalb Stunden waren wir dann in der Bucht vor Masca und das Schiff ankerte. Hier konnte man dann schwimmen gehen und es gab auch ein kleines Mittagessen. Von hier aus ging es dann auch weiter an der Küste entlang wieder Richtung Hafen. Unterwegs wurde noch ein Video gedreht, bei dem wir als Honeymooner extra aufgezeichnet wurden und dann morgen Abend unseren eigenen Film ins Hotel geliefert bekommen. Da sind wir aber mal gespannt!

Gegen 16.00 Uhr waren wir dann auch wieder an Land und kurz darauf schon wieder im Hotel. Am Abend ging es dann noch Richtung Strand zu Sabina, unserem Lieblingsparfumladen. Jetzt stinken wir wieder ganz fein und die Tüten sind auch schon im Koffer verstaut.

Tag 19 – 12.10.2011: Teneriffa



Heute morgen ging es direkt nach dem Frühstück ab Richtung Siam Park, dem bekannten Wasserpark im Süden der Insel. Direkt bei unserem Hotel sollte dann ja auch schon der Shuttlebus vorbeikommen und uns zum Park mitnehmen. Nachdem dieser dann mit der üblichen spanischen 10minütigen Verspätung ankam, stiegen wir alle auch gleich ein. Kurz darauf fiel unserem netten Busfahrer allerdings beim Anblick seines überfüllten Busses spontan ein, dass man in seinem Bus nicht stehen darf. Also mussten fast alle wieder raus aus dem Bus. Nach endlosen Diskussionen des Busfahrers mit einem netten engländischen Mitreisenden beschlossen wir kurzerhand ein Taxi zu nehmen und zum Park zu fahren. Gesagt, getan – nur 15 Minuten später standen wir auch schon im Park und wurden obligatorisch fotografiert.

Und dann ging es auch schon los – auf zu den diversen Rutschen und Todesgeräten. Denn Anlagen, mit den Namen „Tower of Power“, „The Dragon“ oder The Vulcano“ klingen nicht nur todesmutig, sie sind es auch. Und so fuhren wir einen ganzen Tag lang durch alle möglichen Tunnel und Trichter, Flüsse und Rutschen, und nicht zuletzt auch mitten durch ein Haibecken – wenigstens noch getrennt durch einen Glastunnel. Zwischendurch entspannten wir uns immer wieder am Siam Beach und gingen in das Wellenbad Wave Palace – solche Wellen hat man wirklich noch nie gesehen. Meterhoch und ganz ohne Salz.

Und so kamen wir völlig erschöpft gegen Abend wieder am Hotel an und wollten heute auch nicht mehr sehr viel von der Welt wissen.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Tag 18 – 11.10.2011: Teneriffa


Nix tun... Pool, lesen, schwimmen, schlafen.
Heute war ja echt total entspannend. Wie man sich halt Urlaub so vorstellt...

Montag, 10. Oktober 2011

Tag 17 – 10.10.2011: Teneriffa

Heute ging es zum 2. Mal in den Loro Parque. Und es war wieder soooo schön!
Wir machten uns noch mal auf zum Freifluggehege, zu den Kakadus, in den Ara-Jungle und zu einigen Shows. Da wir dieses Mal extra keine Kamera dabei hatten und es heute wirklich sehr heiß war, setzten wir uns bei den Orcas direkt in die Splashzone. Und was passiert?? Wir werden nicht mal nass! Unfassbar!
Noch unfassbarer: Tenerife Pearl hat hier auch einen kleinen Laden – und hatte bis heute morgen noch einen wunderschönen Ring mit einer sehr sehr schönen Perle. Tja, jetzt haben die den nicht mehr!
Nachdem wir noch eine Runde durch den Park drehten, ging es dann auch schon Richtung Ausgang. Zurück auf dem Parkplatz rissen wir von unserer Klapperkiste erst mal das Dach runter und verstauten es auf den Rücksitzen. Und dann machten wir uns auf den Weg durchs Orotavatal quer durch den Teide Nationalpark zurück Richtung Hotel. Das war natürlich bei diesem tollen Wetter ohne ein einziges Wölkchen eine richtig tolle Strecke und machte mit dem Jeep besonders Spaß. Und jetzt kommt das Unfassbare: Ohne Dach klappert die Kiste gar nicht mehr... hätten wir das mal früher gewusst.

Abends wieder angekommen, mussten wir dann aber den Jeep auch wieder zurückgeben, denn die Woche mit Mietwagen ist ja auch schon wieder vorbei.

Tag 16 – 09.10.2011: Teneriffa

Heute fuhren wir mit unserer Schätterbox zuerst nach Los Christianos und gingen dort auf einen Markt. Erstaunlich, wie man hier auf offener Straße wirklich gelungene Kopien von Louis Vittong, Dulce&Gabana oder Braitling bekommen kann.
Von hier aus ging es dann weiter nach Playa de las Americas – über all die kleinen netten Sträßchen am Meer entlang bis weit hinter Playa del Duque. So fuhren wir dann stundenlang all die Promenadensträßchen ab und stiegen immer wieder aus, um uns die Gegend anzuschauen.
Hier hatten wir auch die Möglichkeit festzustellen, dass unser Auto über die zahlreichen Dips und Bumps in höherer Geschwindigkeit doppelt so viel Spaß macht – fast wie durch Pfützen!
Zum Abschluss kauften wir noch bei unserer Lieblingsticketholländerin 2 Tickets für die Shogun – ein Piratenschiff – mit dem wir am Donnerstag zum Whalewhatching fahren werden. Danke, Antje!

Tag 15 – 08.10.2011: Teneriffa

Heute morgen machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf nach Santa Cruz, der Inselhauptstadt. Nachdem wir es bei unseren letzten 3 Aufenthalten nicht geschafft haben, diese Stadt anzuschauen, wollen wir dies heute mit einem Hop on, hop off Bus tun. Gesagt, getan – nach einer Stunde über die Autobahn mit unserem Überschallgeschwindigkeitsschnarchkarren waren wir auch schon auf dem Parkplatz und erst mal erstaunt über die Parkgebühren. 1 EUR todo el dia… da sollte sich Stuttgart mal eine Scheibe abschneiden. Nach 500 Metern waren wir auch schon an der Bushaltestelle und bestiegen den Bus. Dieser führte uns an die schönsten Stellen der Stadt, welche wirklich wunderschön ist und immer einen Besuch wert. Neben den vielen Parks und Las Ramblas – der Allee, die durch die ganze Stadt geht – fuhren wir auch zur Plaza de Espana und vielen anderen Flecken. Und so fuhren wir 3 Stunden mit dem Bus durch die ganze Stadt. Und sahen dabei auch noch mal unsere AIDAsol, die heute wieder im Hafen liegt, um die nächsten Glücklichen an Bord zu nehmen.
Anschließend unternahmen wir beide noch unsere ganz eigene Stadtrundfahrt, denn umdrehen ist in Santa Cruz eher Glückssache. Und so ging es durch die engsten Sträßchen mitten durch die Stadt, ehe wieder endlich wieder auf einer Straße ankamen, die nach Hauptstraße aussah und sogar noch in die richtige Richtung ging.

Am Abend liefen wir wieder mal hinunter zum Strand und setzten uns an die Promenade.

Tag 14 – 07.10.2011: Teneriffa

Heute war unser bisher faulster Tag. Nach dem Frühstück sind wir schwerst bepackt an den Strand gegangen und haben erst mal wieder das kühle Meer genossen. Dieses Mal waren die Wellen auch nicht so hoch – Dirk konnte also bequem wieder an den Strand laufen, ganz ohne Zwischenfälle.

Als es uns dann in der Mittagssonne zu warm wurde, sind wir mit unserem Jeep-Geschoss nach Armenime gefahren, zur Tenerife Pearl. Hier gibt es Perlenschmuck in allen Ausführungen und allen Preisklassen. Begrüßt wurden wir gleich von dem ersten Schnäppchen direkt nach dem Eingang – eine nette Kette für 6.999 EUR. Okay, ich glaube die machen hier heute kein Geschäft mit uns. Nach einer halben Stunde war es also beschlossene Sache – die haben doch nen Knall. Raus hier, dann gibt’s halt dieses Mal keinen Schmuck.

Zurück im Hotel ging’s an den Pool und mehr war da auch heute nicht mehr. Die 14 Bücher wollen ja auch gelesen werden.

Tag 13 – 06.10.2011: Teneriffa


Heute morgen sind wir nach dem Frühstück mit unserem Pistenbully direkt zum Teide gefahren. An der Talstation angekommen mussten wir leider feststellen, dass noch andere diese Idee hatten – was zur Folge hatte, dass ca. 300 Menschen an der Gondelbahn anstanden. So dringend wollten wir dann auch wieder nicht rauf auf den Berg. Also ging es weiter Richtung Guimar über eine „kurvenreiche“ Straße – oder besser Sträßle – immer bergab. Da wir hier zuvor auch unseren ersten Fahrerwechsel gemacht haben, kamen wir reichlich durchgeschaukelt unten an (mein erstes Mal Autofahren auf den Kanaren, endlich bin ich mietwagentechnisch volljährig!!!). Wieder zurück im Hotel sind wir noch eine Runde schwimmen gegangen und dann noch mal über die Promenade am Strand entlang. Herrlich, dieses Wetter!!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Tag 12 – 05.10.2011: Teneriffa


Endlich ist es soweit!!! Der Loro Parque ruft.
Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Puerto de la Cruz in den Loro Parque. Dort beschließen wir gleich an der Kasse, dass wir uns ein Twin Ticket für den Siam Park kaufen, den wir dann in der nächsten Woche besuchen wollen. Nach dem Eingang meldeten wir uns noch für die Discovery Tour an, bei der wir einen schönen Einblick hinter die Kulissen des Parks bekamen. So sahen wir die Futterküche der Gorillas, die Filteranlagen des Pinguinarium und den Trainerbereich der Orcas.

Wir sind ganz überrascht, wie viel sich im Park getan hat. Neben dem Papageienfreifluggehege gibt es auch viele neue Wege durch den Park und noch bessere Aussichtsmöglichkeiten in viele Gehege.



Und damit wir auch ja alles ganz genau sehen können und nichts verpassen, haben wir uns gleich noch das vergünstigte Ticket für den 2. Besuch besorgt – und fahren am Wochenende gleich wieder hin, um uns noch alles andere in Ruhe anschauen zu können.

Wieder im Hotel angelangt, gingen wir noch eine Runde schwimmen und dann zum Abendessen.

Tag 11 – 04.10.2011: Teneriffa


So ein blöder Tag! Da ist man im Paradies, wo immer die Sonne scheint und wird von Donner geweckt. Das kann ja heiter werden. Kurz nach dem ersten Donner ging dann auch der Regen los und die Stimmung in den Keller.
Nach dem Frühstück gingen wir dann zu Orcar und holten unseren Jeep Wrangler ab – wie geschickt, dass wir bei dem Wetter ein Auto ohne Dacht gemietet haben! Naja, bleibt die Plane halt erst mal oben.



Von hier aus ging es dann ab Richtung Masca und nach einigen Sonnentänzen hörte es dann doch tatsächlich immer wieder auf zu regnen und die Sonne kam zum Vorschein. In Masca liefen wir dann erst mal durch das kleine Dörfchen und fuhren dann weiter über Buenavista del Norte zum Faro del Teno, der nördlichsten Spitze der Insel. Hier entwickelten wir dann auch eine ganz neue Motorsportart – das kanarische Pfützenräubering! Macht einen höllen Spaß und das Auto sieht aus wie die Sau!

Über Los Gigantes und Puerto de Santiago fuhren wir dann an der Westküste zurück zum Hotel, wo wir den späten Nachmittag dann am Pool verbrachten.

Tag 10 – 03.10.2011: Teneriffa

Heute verbrachten wir den Vormittag am Strand, da wieder einmal strahlender Sonnenschein herrschte. Nur die Wellen waren dieses Mal richtig heftig und schmissen sogar Dirk 2 Mal um. Als es uns dann gegen Nachmittag zu heiß wurde, machten wir erst mal Siesta (tolle Idee der Spanier!) und wanderten dann gegen Spätnachmittag noch mal an den Pool.
Am Abend gingen wir dann zum Strand und spielten Minigolf – dieses Mal hat Dirk zum ersten Mal gewonnen und wir beschließen, dass es in diesem Urlaub noch eine Revenge geben muss.

Tag 9 – 02.10.2011: Teneriffa


Nach dem Frühstück ging es zuerst mal mit unseren Büchern an den Pool. Doch dort geschah etwas, das uns völlig aus der Bahn warf – aus strahlend blauem Himmel ohne eine einzige Wolke fing es plötzlich an zu regnen. Und wollte beim besten Willen nicht mehr aufhören. Nachdem wir noch kurz die Hoffnung hatten, dass es wieder aufhörte, merkten wir aber schnell, dass diese transparenten Wolken sehr ergiebig sein können. Als es dann gegen später tatsächlich nicht mehr regnete, gingen wir zum Strand und schauten uns doch das Spiel um Platz 3 der Herren im Beachvolleyball bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele an.

Danach spazierten wir noch Stunden lang am Strand entlang und schauten uns noch einige Strandläden an.

Tag 8 – 01.10.2011: Teneriffa (15,8 Knoten – Windstärke 4-5 – 27°C)

Nach dem Frühstück im Restaurant Bella Donna mit Gudrun, Iris, Christel und Angelika räumten wir leider unsere Kabine und machten noch ein paar letzte Fotos vom Inneren der AIDAsol. Gegen 9.30 Uhr verließen wir dann auch schon „unser“ Schiff und nahmen schweren Herzens unser Gepäck entgegen. Doch auch wenn wir sehr gerne noch ein paar Tage an Bord geblieben wären, freuen wir uns natürlich auch auf die beiden Wochen, die jetzt noch vor uns liegen. Vom Hafen aus ging Dirk los und holte unseren Mietwagen ab. Mit unserem Astra machten wir uns dann auf den Weg Richtung Süden an die schöne Playa Fanabe. Nach einem Willkommensdrink konnten wir dann auch unser Zimmer 406 mit schönem Blick auf’s Meer Richtung La Gomera beziehen. Als wir dann unsere Koffer ausgepackt und alles in den Schränken verstaut hatten, fuhren wir nach Los Christianos, um den Mietwagen wieder zurück zu bringen. Dies war jedoch nicht so einfach, wie wir uns das vorgestellt hatten. Den Hafen hatten wir gleich gefunden, auch der Mietwagenparkplatz war nicht das Problem. Doch die Estacion Maritima versteckte sich sehr lange vor uns. Wir irrten im Hafen umher und nirgends war ein Gebäude zu sehen – bis wir plötzlich merkten, dass die vor uns liegende Fähre gar keine Fähre war, sondern die blöde Estacion Maritima.

Zurück im Hotel verbrachten wir den Rest des Tages am Pool und genossen die Sonne, bis es schließlich Abendessen gab. Danach gingen wir wie immer an den Strand und schauten uns den Sonnenuntergang an.

Tag 7 – 30.09.2011: Lanzarote (14,2 Knoten – Windstärke 4-5 – 29°C)


Nachdem bereits um 6.45 Uhr der Wecker klingelte, gingen wir ins Marktrestaurant zum Frühstück. Bereits um 8.15 Uhr trafen wir dann die Ausflugsgruppe im Theatrium. Von dort ging es in 2 Gruppen in die Busse, mit denen wir dann in den Timanfaya Nationalpark fuhren. Dort als erster Bus angekommen, wurden uns sehr eindrucksvoll die immer noch aktiven Vulkane demonstriert. Lavasteine aus nur 30 cm Tiefe waren so heiß, dass wir sie kaum in der Hand halten konnten. An einer weiteren Station wurde trockenes Gestrüpp in ein ca. 2 Meter tiefes Loch gehalten und fing sofort Feuer. An der letzten Station wurde ein Eimer Wasser in ein Loch geleert und schoss nur 2 Sekunden später mit einem lauten Knall und Fauchen als Wasserdampf Richtung Himmel.



Von dort aus ging es weiter in das Vulkanrestaurant, wo alle Speisen über einem Naturgrill direkt über dem Vulkan bei ca. 200°C gegrillt werden.
Danach fuhr unser Bus mit uns die berühmte Kratertour durch den Nationalpark. Es war sehr eindrucksvoll, wie wir durch die schmalen Sträßchen zwischen vielen Schichten von Lava und Geröll fuhren. Hier lernten wir auch El Diablito kennen – den kleinen Teufel von Cesar Manrique, der als Glücksbringer gilt.

Weiter ging es durchs Landesinnere zu verschiedensten wunderschönen Stellen dieser Insel. Insbesondere die Bauweise hat es uns hier auf der Insel angetan. Denn auf Lanzarote dürfen die Häuser nur in weiß gestrichen werden, was toll zu der schwarzen Lavalandschaft passt. Nur die Fensterrahmen und Türen dürfen in Farbe gestrichen werden – entweder blau, wie der Ozean, grün, wie der Lanzarotische Wein oder braun, wie die Vulkane. Unser nächster Stopp führte uns in ein typisches Weingut, in dem wir an einer Weinprobe teilnahmen und uns mit dem Lanzarotischen süßen Wein für zu Hause eindeckten. Hier gab es auch viele andere tolle einheimische Sachen zu kaufen und eh man sich versah, war der Ausflugsrucksack voll mit vielen schönen Mitbringseln und hübschem Schmuck mit dem Olivina-Edelstein. Dafür war dann aber der Geldbeutel leer.

Danach fuhren wir weiter zum Mittagessen nach Mancha Blanca und besichtigten die Kirche Ermita de los Dolores. Weiter ging es dann zum höchsten Punkt der Insel, wo man normalerweise einen tollen Ausblick auf das Tal der 1000 Palmen hat. Leider hatten wir hier etwas Pech, denn durch die dichten Wolken in diesem Tal konnten wir leider nur schemenhaft die Küste sehen. Dafür wurden wir am nächsten Aussichtspunkt mit einem tollen Blick auf La Graciosa und die beiden unbewohnten, kleinen Nachbarinseln belohnt.

Unser letzter Stopp führte uns nach Jameos del Agua, einem vom Inselkünstler Cesar Manrique wunderschön gestalteten Lavatunnel. Hier sieht man bis tief hinunter zu dem Punkt, an dem der Lavatunnel ins Meer reicht. Der Tunnel wurde sehr schön gestaltet mit 2 Restaurants und Bars, 2 schönen Aussichtspunkten und einem Auditorium, sowie einem türkisfarbenen Pool. Zudem gibt es in der Mitte vom Meerwasser gefüllt einen kleinen See, in dem die blinden Albinokrebse leben. Der gesamte Tunnel ist liebevoll mit vielen Pflanzen, Blumen und Palmen gestaltet – selbst in der Toiletten wachsen wunderschöne Palmen direkt durch die Decke.



Von dort aus ging es entlang der Küste dann auch am Nachmittag wieder zum Schiff zurück.
Lanzarote hat uns sehr gut gefallen und wir waren hier ganz sicher nicht zum letzten Mal.

Am Abend waren wir noch ein letztes Mal im Buffalo Steak House und trafen uns anschließend mit Gudrun und Co. an der Pool Bar, wo wir unsere Flasche Sekt, die uns das Reisebüro geschenkt hatte, zusammen tranken. Danach begann dann auch schon die Abschiedsparty auf dem Pooldeck – wieder mit einer Lasershow und einigen Infos der Besatzung. So wurden unter anderem 9 Tonnen Fleisch, 16.000 Eier, 860 kg Pasta und 3,5 Tonnen Mehl verspeist. Wirklich enorm!

Anschließend ging es noch mit mäßigem Erfolg an den Roulettetisch. Zum Abschluss unserer Reise gönnten wir uns noch einen letzten Cocktail in der Lounge, bevor wir dann auch unsere Koffer packen mussten und diese zur Abholung vor die Tür stellten.

In nur 150 Seemeilen werden wir in Santa Cruz de Tenerife anlegen und haben damit den ersten Teil unserer Flitterwochen schon hinter uns gebracht. Es war eine sehr schöne Woche mit vielen tollen Ausflügen auf wunderschönen Inseln und viel Spaß auf einem super Clubschiff. Am liebsten hätten wir an Bord gleich die nächste Kreuzfahrt gebucht – vielleicht Karibik oder Arabisches Meer?! Mal schauen, was uns als nächstes erwartet. Jetzt geht’s erst mal wieder in unser schönes Hotel Bahia Princess an der Playa Fanabe.

Donnerstag, 29. September 2011

Tag 6 – 29.09.2011: Fuerteventura (12,2 Knoten – Windstärke 4-5 – 29°C)


Nach dem Frühstück im Marktrestaurant trafen wir gegen 9.00 Uhr Wally vom Quadverleih an der Tankstelle direkt am Hafen von Puerto del Rosario. Mit ihr und 2 weiteren Tourteilnehmern fuhren wir dann an der Ostküste entlang Richung Süden nach Tarajalejo, wo Wally und Dago ihren Quadverleih haben. Hier erwartete uns Dago bereits mit den 5 Quads. Nach einer kurzen Einführung in die überaus sinnvolle Fußschaltung und Handkupplung, sowie in ein völlig schmerzhaftes Daumengas, ging es auf die nahegelegene Panzerteststrecke, wo wir dann einige Runden drehten, um uns mit dem Fahrverhalten des Quads vertraut zu machen. Als dann alle die Schaltung mehr oder weniger gut im Griff hatten, ging die Tour dann los. Durch einen Barranco fuhren wir zuerst ein Stück Richtung Norden und überquerten dann das Landesinnere zur Westküste.



Hier hatten wir eine bunte Mischung von Straßen und Wüstenpisten. An der Westküste angelangt machten wir unseren ersten Halt an der Playa negra mit dem schwarzen Sand. Von hier aus ging es dann weiter in Richtung Süden nach La Pared. Nun wurden die Streckenabschnitte immer schwieriger, es ging steil bergauf und wieder steil bergab, über Stock und Stein und durch Sand und Geröll. Nach einem weiteren Stop an der Westküste überquerten wir die Insel an der schmalsten Stellen mit nur ungefähr 6 km.



An der Ostküste in der Nähe der Costa Calma machten wir unsere Mittagspause. Von dort ging es dann erneut über Stock und Stein steile Anstiege und Gefällstrecken und auch mal eine Zeit lang direkt am Strand entlang wieder zurück nach Tarajalejo.

Von dort brachte uns Wally dann durchs Landesinnere zurück nach Puerto del Rosario. Es war ein wirklich schöner und spannender Ausflug mit einem Traumwetter und ganz ohne Sonnenbrand. Auch wenn uns abends ganz schön die Knochen wehtaten und wir so dreckig waren, dass man uns fast nicht aufs Schiff ließ, würden wir es jederzeit wieder so machen. Fuerteventura ist eine sehr karge, Wüstenähnliche Insel, auf der es kaum etwas Grünes zu sehen gibt. Aber gerade für solche Touren hat die Insel wirklich viel zu bieten.

Zum Abendessen ging es heute ins AIDA Brauhaus, bei dem es neben einem an Bord gebrauten Bier auf eine zünftige Brotzeit hab.

In nur 35 Seemeilen fuhren wir dann noch am selben Abend nach Arrecife auf Lanzarote, wo wir gegen 22.00 Uhr bereits anlegten.

Mittwoch, 28. September 2011

Tag 5 – 28.09.2011: Gran Canaria (14,8 Knoten – Windstärke 4-5 – 28°C)


Nach dem Frühstück im Marktrestaurant ging es auch schon früh zu unserem Ausflugstreffpunkt in der AIDA-Bar. Nachdem dann alle Teilnehmer da waren, füllten sich langsam 2 Busse, die in Richtung Las Palmas abfuhren. Zuerst besichtigten wir einen Park vor dem ältesten Hotel Las Palmas. Weiter ging es eineinhalb Stunden durch die Gassen der Altstadt ins Museo Canario und zur Kathedrale. Nach diesem Spaziergang, bei dem uns unser Reiseleiter leider plötzlich abhanden kam, warteten wir dann am Bustreffpunkt auf unseren Bus und den Reiseleiter, die dann auch tatsächlich mit nur 30 Minuten Verspätung wieder auftauchten. Bei diesem Rundgang durch die Altstadt haben wir vieles über Columbus gelernt, der auch auf dieser Insel scheinbar sein halbes Leben verbrachte. Laut einem anderen, medizinisch sehr fachkundigen Ausflugsteilnehmer Colón – der spanische Begriff für Columbus – witzigerweise in Medizinerkreisen eher als Dickdarm bekannt. Man lernt nie aus!



Danach fuhren wir 14 km außerhalb der Stadt zur Caldera de Bandama, dem Vulkankrater. Nach einem Fotostop war unser Ausflug dann auch schon beendet – wir hatten so oder so schon genug. Zurück auf dem Schiff durfte sich der Reise Service erst mal unsere konstruktive Kritik anhören – so was wird dann auch spontan mit 2 Cocktailgutscheinen belohnt, lecker!

Den Nachmittag verbrachten wir dann auf dem Pooldeck, wo wir in den wirklich eisig kalten Pool stiegen und die Sonne genossen. Abends trafen wir uns dann mit Gudrun, Iris, Christel und Angelika zum Abendessen im Belladonna. Gegen später machten wir 6 dann noch das Casino, die AIDA-Bar und die Karaoke-Show im Brauhaus unsicher.

Fazit: Gran Canaria ist und bleibt für uns die unattraktivste Insel hier im Archipel – hier kommen wir sicher nicht mehr her. Positiv war wieder mal der Gewinn am Roulette-Tisch!

In 82 Seemeilen werden wir in Puerto del Rosario auf Fuerteventura anlegen. Dann geht’s los zur Quadtour!

Dienstag, 27. September 2011

Tag 4 – 27.09.2011: La Palma (16,9 Knoten – Windstärke 2-3 – 28°C)


Heute sind wir nach dem Frühstück im Marktrestaurant direkt wieder in unsere Kabine, um beim Anlegen im Hafen von Santa Cruz de La Palma zuzuschauen. Um 10.00 Uhr trafen wir uns dann mit der Reiseleitung für unseren Ausflug an der Pier3 Bar auf Deck 3. Nachdem um kurz nach 10.00 Uhr die letzten Gäste noch spontan eine persönliche Einladung per Telefon erhalten haben, ging es dann los zum Bus, an dem uns unsere Reiseleiterin Eva zusammen mit dem Fahrer Paco und dem Butler Carlos erwartete. Es sollte ja schließlich eine VIP-Rundfahrt über die Insel werden. Der Bus erwies sich dann auch als erstaunlich komfortabel mit ausreichendem Sitzabstand. Und mit nur 25 Teilnehmern war der Bus auch alles andere als überfüllt. Besonders wurden wir auf die Sicherheitsgurte in unserem VIP-Komfortclass hingewiesen – dies sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Ausflug ziehen. Nichts war so wichtig, wie der ständige Hinweis, dass dieser Bus auch Sicherheitsgurte hat.

Nach einer kurzen Vorstellung des vor uns liegenden Tages machten wir uns auf den Weg zur Wallfahrtskapelle Senora de las Nieves. Hier besichtigten wir die Kirche und sahen viele hundert Jahre alte Lorbeerbäume. Danach gingen wir in das Besucherzentrum, in dem uns Eva anhand einer Inselnachbildung die Entstehung von La Palma beschrieb und uns die heutige Tour zeigte. Zurück im Bus fiel uns auf, dass Carlos nicht mehr an Bord war. Doch schon nach wenigen 100 Metern entdeckten wir ihn wieder – in einer Waldlichtung hatte er ein kleines Picknick für uns vorbereitet. Neben Sekt, Saft und Wasser gab es auch echte Palmerische Bananen, sowie Feigen, Rosinen und Nüsse. Gut gestärkt ging es von dort aus dann direkt in den Nationalpark Caldera de Taburiente, in dem wir erst einmal zu 2 wunderschönen Aussichtspunkten – La Cumbrecita – wanderten. Hier hatte man einen tollen Ausblick über den gesamten Nationalpark, der durch und durch grün ist – wie die ganze Insel.



Nach 40 Minuten in der prallen Mittagssonne kamen wir alle schön verschwitzt im Bus an und fuhren weiter Richtung El Paso und nach Las Manchas. In Las Manchas besichtigten wir die Plaza La Glorieta, einen von Luis Morera entworfenen Platz mit vielen Bildern aus Mosaiksteinen und sehr schön angelegten Pflanzbeeten. Dieser wunderschöne Platz verschlug sogar unserem neuen Freund IM A. Sack aus den neuen Bundesländern die Sprache und beendete damit seine seit circa 1 Stunde andauernde Nörgelei über den enormen Wasserverbrauch für 1 kg Bananen. Dieses Kindheitstrauma der fehlenden Bananen in seinem Heimatland teilte er mit dem gesamten Bus.
Es ging direkt weiter zum Mittagessen in eine kleine Bodega direkt in einer Felshöhle. Hier gab es typischen palmerischen Schinken und Ziegenkäse, Roséwein (bäähh, pfui), Salate, Fleisch vom Grill und unsere heißgeliebten papas arrugadas mit mojo rojo.
Nach der Pause fuhren wir in den Süden nach Los Canarios und wanderten entlang des Kraters von Volcán San Antonio zum Aussichtspunkt an der Südspitze des Kraters. Immerzu begleitet von grob geschätzt 3 Millionen ekligen kleinen Fliegen. Ohne die Wolken hätten wir sicherlich einen schönen Ausblick gehabt. So sahen wir leider nur wenig von der Küste und liefen dann in der prallen Sonne oberhalb der Wolken zurück zum Bus. Vorbei an dem Städtchen Mazo ging es dann weiter Richtung unserem letzten Halt beim Meister der Tontopfgestaltung, wie sie von den Ureinwohnern La Palmas gehandhabt wurde. Auf dem Rückweg zum Schiff veranstaltete unser Butler Carlos noch eine lustige Sektflaschenverlosung, die sofort IM A. Sack gewann. Wir hoffen er hatte viel Spaß beim Zustieg zum Schiff ( Alkohol: VERBOTEN!).
Alles in Allem war es ein sehr gelungener Ausflug auf einer sehr schönen Insel!

Abends gingen wir noch ins Marktrestaurant zum Abendessen und anschließend spontan an den Roulette-Tisch. Innerhalb von 15 Minuten wurden aus den 25 EUR Einsatz 50 EUR – was uns direkt zum Feiern an die Bar führte. Nach einem leckeren Cocktail in der AIDAlounge entdeckten wir dann noch die Lichter von Teneriffa, die vor uns am Himmel leuchteten. Nach kurzer Zeit hatten wir hier aber einen Genossen von IM A. Sack, der sich nörgelnder Weise über die seiner Meinung nach unmöglich aufgestellten Sofas beklagte. „Isch möschte so rum nisch sitzen!“ Woraufhin Dirk sich mit den warmen Worten verabschiedete „Komm Schatz, wir gehen! Ich glaub ich krieg nen Mauerfall!“
Und so ging wieder ein sehr schöner und lustiger Tag zu Ende. In 82 Seemeilen werden wir im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria anlegen. Sind wir mal gespannt, was uns hier erwartet.

Montag, 26. September 2011

Tag 3 – 26.09.2011: Madeira (25°C)

Guten Morgen, Funchal! Es war eine wirklich sehr ruhige Nacht – fast wie im eigenen Bett. Langsam gewöhnt man sich auch an das ständige leichte Schaukeln.
Nach dem Frühstück im Marktrestaurant (die Rentner waren noch nicht so früh auf den Beinen) trafen wir uns an der Rezeption mit Gudrun, Iris, Angelika und Christel, die mit uns die Madeira Rundfahrt mit Manuel machen wollten. Wenige Minuten später waren wir auch schon vom Schiff und liefen Richtung Manuels Taxi. Dort angekommen wurden wir von Manuel, dem berühmten Taxifahrer auf Madeira begrüßt und fuhren los. Manuel zeigte uns die schönsten Stellen der Blumeninsel. Mit ihm fuhren wir wirklich an Stellen, die man mit einem normalen Reisebus niemals sehen würde. Und so fuhren wir mit Manuel bei herrlichem Sonnenschein Richtung Osten der Insel. Zuerst ging es ein Stück durch Funchal und dann weiter nach Machico. Immer wieder hielten wir an und liefen zu den schönsten Aussichtspunkten an der Küste entlang. Wirklich interessant war auch die Tour am Flughafen Funchals – hier zeigte uns Manuel, wie die Verlängerung der Start- und Landebahn auf Stelzen gebaut wurde und wir konnten bis auf wenige Meter an diese heran und den Flugzeugen beim starten und landen zusehen. Dann ging es weiter Richtung Santana, wo wir die kleinen strohgedeckten Häuser besichtigten, die so typisch für Madeira sind.



Später am Ribeiro Frio (dem kleinen kalten Bach) besichtigten wir eine Forellenzuchtanlage. Hier waren wir dann schon mitten im Naturschutzgebiet im Lorbeerwald. Manuel zeigte uns viele einheimische Pflanzen, die man bei uns im Blumenladen kaufen kann – hier wachsen diese tollen Gewächse einfach als Unkraut am Straßenrand. Und so entdeckten wir Hortensien, Strelitzien, Hibiscus, Bouganville, Ananas, Kiwis, Bananen, Avocados und vieles mehr. Es war eine wunderbare Tour, die leider viel zu schnell vorbei war. Durch die kleine Stadt Monte ging es dann direkt wieder nach Funchal Richtung Schiff.

Nach einem kurzen Stop im Bella Donna zum Kaffee machten wir uns auf zu unserer Hot Stone Massage und kamen 80 Minuten später tiefenentspannt und komplett eingeölt wieder in unsere Kabine. Am Abend waren wir dann im Buffalo Steak House bei einem wunderschönen Sonnenuntergang zum Abendessen und schauten uns im Anschluss die Fata Morgana Show im Theatrium an. Und dann war es soweit – der Roulettetisch wurde eröffnet! Und wir waren gleich vorne mit dabei. Und so wurden innerhalb kurzer Zeit aus 25 EUR sage und schreibe 80 EUR. So kann es die nächsten Abende gerne weitergehen. Denn auf hoher See wird das Casino immer geöffnet. Da freu ich mich ja schon mal auf morgen abend, wenn es wieder heißt „Ihre Einsätze, bitte!“.

Es war ein wirklich wunderbarer Tag auf einer wunderschönen Insel, die wir sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. Um 17.00 Uhr legte die AIDAsol pünktlich ab und in 245 Seemeilen werden wir dann in Santa Cruz, La Palma wieder anlegen. Wir sind schon sehr gespannt!

Sonntag, 25. September 2011

Tag 2 – 25.09.2011: Seetag und Anreise in Madeira (14,8 Knoten – Windstärke 2-3 – 24°C)

Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht (nicht das eigene Bett, nicht das eigene Meer vor der Tür, nicht der eigene Wind, der einem die Bettdecke stiehlt, ...) gingen wir erst mal Richtung Frühstücksbuffet. Nachdem sich das zuerst angesteuerte Marktrestaurant als Treffpunkt unserer neugewonnenen Rentnerfreunde vom Flughafen entpuppte, gingen wir dann ins Bella Donna zum Frühstücken.
Um 10.20 Uhr war dann die obligatorische Seenotrettungsübung, bei der man sich mit der unvergleichbar hässlichen Rettungsweste auf Deck 5 einfindet und hier nur noch bestaunen kann, wie kreativ diese Weste angelegt werden kann. Nachdem doch tatsächlich das komplette Schiff auf Deck 5 versammelt war, ging die Übung auch sehr schnell über die Bühne und wir durften uns wieder aus unseren Topmodel-Westen schälen. An der Poolbar trafen wir nun einige Leute aus dem AIDAforum zum persönlichen Kennenlernen. Als wir hier erfuhren, dass der Cocktailworkshop, der am Nachmittag angeboten wurde, sehr spaßig sein soll, haben wir uns spontan dafür angemeldet – ein folgenschwere Entscheidung!
Nach einem kleinen Snack im Marktrestaurant gingen wir dann mit einer mehr oder weniger guten Grundlage Richtung Anytime Bar, in der uns schon Barchef André erwartete. Mit 11 anderen Cocktailfreunden – unter anderem unsere Lieblingstruppe aus Hessen – wurden wir dann in die Kunst des Cocktailmixens und –shakens eingeweiht. Nach kurzer Theorie durften wir unser Können dann hinter der Theke unter Beweis stellen. Dirks obligatorische Wahl fiel natürlich auf den heißbegehrten Long Island Ice Tea. Nicht etwa, weil dieser so eine hohe Kunst des Shakens voraussetzte, sondern viel mehr, weil es kaum einen Cocktail gibt, in dem mehr Alkohol enthalten ist, als in diesem. Innerhalb von nur 2 Minuten hat Dirk das Cocktailrezept derart abgewandelt, dass man aus dem Glas schon die Eiswürfel teilweise entfernen musste, um noch einen kleinen Schluck Cola zu der Todesmischung dazufüllen zu können. André meinte dann nur „Nach diesem Cocktail ist der Workshop für Dich dann wohl beendet!“. Weit gefehlt, da kam immer noch ein Caipi und ein Frozen Daiquiri... Mal abgesehen von dem Begrüßungssekt. „Du meinst es aber gut mit Dir!“ Doch nicht zuletzt wegen unserer gesamten Gruppe wurde das ein unvergesslicher Nachmittag. Obwohl sich bei einigen Teilnehmern recht schnell Ausfallerscheinungen zeigte – nein, der fertige Cocktail gehört nicht aus dem Shaker in den Ausguss, sondern ins Glas! Vor allem unsere hessischen Freunde fassten den Workshop in einer tiefschürfenden Weisheit treffend zusammen: „Wir können auch mit Alkohol Spaß haben!“ – das war dann auch recht schnell das Motto des Nachmittags. Ungefähr 3 Stunden später war André dann mit den Nerven am Ende, die Bar mit ihren Beständen auch und wir beide auf unserem Balkon, um zuzusehen, wie die AIDAsol zielsicher in den Hafen von Madeira einparkte.

Nach dem Abendessen im East Restaurant stand für uns fest – vietnamesisch ist nicht unser Geschmack (bäähh).

Samstag, 24. September 2011

Tag 1 – 24.09.2011: Anreise nach Teneriffa


Nach zwei unverschämt teuren Paninis und 2 Colas (zusammen nur schlappe 22 EUR) ging es 12.55 Uhr pünktlich los Richtung Paradies. Nach einem extrem ruhigen Flug – mit mehr Beinfreiheit als in der 1. Klasse landeten wir Ortszeit 16.30 Uhr auf der schönen Insel Teneriffa, wo wir gleich eine neue, bei Rentnern scheinbar sehr beliebte Kampfsportart kennen lernen durften. Wettrempeln und nörgeln am Gepäckband! Äußerst spaßig... nun ausgestattet mit diversen blauen Flecken, 2 plattgedrückten Zehen und einem dicken Hals ging es dann mit dem Mietwagen in das gut 60 km entfernte Santa Cruz de Tenerife, in dem unser Kreuzfahrtschiff mit dem Kussmund schon auf uns wartete. Auf diesem Weg haben wir festgestellt, dass Opel Zafiras mit Dieselmotor sehr außergewöhnliche Kupplungen besitzen. „Dreckskiste, schon wieder abgewürgt!“ Ungefähr 12 Mal Abwürgen später stellten wir fest, dass ein Parkplatz einer Mietwagenfirma ohne Einfahrt ziemlich sinnlos ist. Aber auch dieses Problem haben wir tapfer gelöst – Halteverbot sei Dank!



Und da war sie dann – im Hafen von Santa Cruz mit einem großen Lächeln: Unsere AIDAsol. Nach einem sehr entspannten Check-In gingen wir zuerst in unsere Kabine auf Deck 9 – die Türen hier sind beerefarben, wie schön kann ein Schiff eigentlich sein?? Unsere Kabine ist für ein Schiff wirklich sehr geräumig, selbst im Bad hat man doppelt so viel Platz wie im Wohnmobil. Und auf dem Balkon baumelt lässig eine Hängematte, die zum Ausspannen und über die Reling schaukeln einlädt.
Auf unserem „Couchtisch“ stand da auch schon eine Flasche Sekt mit den besten Grüßen vom Reisebüro und ein wunderschöner Strauß mit Strelizien (vielen Dank mein Schatz!!). So kann der Urlaub dann wirklich beginnen.

An diesem Abend haben wir uns dann in aller Seelenruhe das Schiff mit seinen vielen Attraktionen und Bars angeschaut. Hier muss einem wirklich nicht langweilig werden, es gibt unzählige Bars, Restaurants und Lounges, ein Casino, ein Kino, ein Theater, eine Bibliothek, ... und einen schönen Außenbereich mit kleinen Pools und Sportanlagen.

Nach dem Abendessen im California Grill waren wir dann noch auf dem Pooldeck bei der Poolparty und haben von hier aus das Auslaufen der AIDAsol aus dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife miterlebt. Wirklich schön!

Dienstag, 20. September 2011

Es geht on the road again!

Hallo ihr Lieben,

am kommenden Samstag gehen unsere Flitterwochen los!
Dieses Mal geht es nach Teneriffa und von dort mit der Aida 7 Tage auf die Kanarischen Inseln und nach Madeira. Anschließend bleiben wir noch 2 Wochen auf der schönen Insel Teneriffa!

Bis bald,
Eure Sandra+Dirk