Donnerstag, 13. Juni 2013

Tag 14 13.06.2013 San Vincenzo - Pisa

Nach dem Frühstück fuhren wir über die Autobahn nach Pisa und fanden unseren Campingplatz Torre Pendente auf Anhieb. Erst hier stellten wir fest, dass dieser Platz unglaublich geschickt liegt. Nur 10 Minuten zu Fuß und wir sind am Turm. Dort trafen wir wieder unsere Freunde aus Venedig und Florenz: inzwischen sind wieder festen Überzeugung, dass in China und Japan keine Einheimischen mehr sein können, denn die sind alle hier. Nach der ersten Ecke bemerkten wir aber noch mehr Freunde: die Sunglasses-Good-Price-Gang hatte sich auch hier eingefunden, aber mit Verstärkung durch die Cheap-Rolex-Copy-Kollegen. Und die Jungs standen hier wahrhaft an jeder Ecke, sehr nervig. Als wir dann auch noch John aus Afrika kennenlernten, der in Düsseldorf wohnt und hier Urlaub macht - lustigerweise aber dabei hässlichste Ketten Und Holzelefanten vercheckte und dazu Omas alte Wohnzimmergardine trug, war der Tag perfekt. Naja, perfekt... Fast... Denn der Bus, mit dem wir die Stadt erkunden wollten, ist pünktlich heute morgen verreckt und wird heute repariert,... Und was heute reparieren in Italien heißt, wissen wir inzwischen. Lohnt sich also nicht, zu warten. Also schauten wir uns den schiefen Turm und alle Sehenwürdigkeiten so gut es ging zu Fuß an - wir mögen es ja wirklich warm, aber heute ist einfach zu viel des guten. Gefühlte 40 Grad und kurz vor dem Sonnenstich brachen wir dieTour dann ab und verzogen uns in den Schatten des Womos. Heute Abend geht's dann noch eine Pizza Essen und morgen weiter Richtung Norden.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Tag 13 12.06.2013 San Vincenzo

Der heutige Tag lässt sich in einem Wort beschreiben: Entspannung!!! Nach dem Frühstück ging's aufs Rad und ab ans Meer. Von dort aus erkundeten wir dann noch den gesamten Albatros Park, der wesentlich größer ist, als wir ursprünglich dachten. Mittags gabs die letzten Würstel vom Grill und der Rest des Tages war Entspannung pur. Am Abend gingen wir noch Schick ins Da Alfredo zum Fisch- und Grillplatte essen. Und dann???? Na klar, noch ein Eis zum Abschluss - müssen wir ja auch genießen, solange wir das noch haben.

Dienstag, 11. Juni 2013

Tag 12 11.06.2013 La Vialla - San Vincenzo

Nach dem Aufstehen gingen wir zum Brotbackofen der Fattoria, um auf unser frisches Holzofenbrot zu warten. Noch ganz heiß schmeckte es uns doch am besten und wir frühstückten direkt danach. Dann machten wir die erweiterte Führung über den Hof mit, lernten die Käserei und auch den Weissweinkeller kennen und bekamen nochmals mehr Infos, als am Tag zuvor. Zurück in der Bottega kauften wir die neu kennengelernten Köstlichkeiten ein und verstauten alles im Womo. Unsere Womo-Nachbarn machten sich nun schon auf den Weg und nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir zum Mittagessen ans Haupthaus und war ganz begeistert von der riesigen Tafel, die dort für 39 Gäste unter dem großen Feigenbaum gedeckt war. Nach dem unglaublich leckerem Aperitivo (Schinken, Oliven, Salami, Käse, Brot, Melone, Tomaten, etc.) musste man sich schon sehr beherrschen, dass man sich nicht schon hier den Bauch vollschlug. Dann setzten wir uns an die Tafel und es ging los mit den Antipasti - Crostini mit 3erlei Aufstrichen, Omelett und Karottenauflauf. Super!!!! Schon während des Essens bemerkten wir schnell, dass unsere Tischnachbarn (Bernhard&Bianca, sowie Pietro Vecchio und Don Porno aus Kanada) unglaublich witzige Schnapsdrosseln aus München waren... Wir hatten jede Menge zu lachen und der Wein floss bei den Bayern fassweise. Zum Primo Piatto gab es Pasta mit Gemüse, zum Secondo gab es Lamm mit Rosmarinkartoffeln und gemischtem Salat. Beim Nachtisch ging es dann bei unseren Nachbarn wieder richtig zur Sache - bei Vin Santo mit Keksen (die 1. Flasche verdunstete aus noch ungeklärter Ursache sofort) ließen die Herren der Schöpfung ihren gesamten Charme spielen, damit sie auch noch eine 2. Flasche ergattern konnten - diese wurde dann auch umgehend geleert. Mit einem Espresso wurde dann das unglaublich leckere Mittagessen doch schon um 15.45 Uhr beendet... Für uns ging es dann sofort auf die Straße und ab nach San Vincenzo ans Meer. Um 19.00 Uhr kamen wir im Albatros Park an und entschieden schon nach 2 Minuten, dass wir hier gleich für 2 Nächte bleiben wollen. Nachdem wir die Piazza Italia mit dem Rad erkundet hatte, ging es nochmals zu Fuß hin, um die ganzen schönen Ramschlädle zu begutachten. Und zum Abschluss des Tages, wie sollte es auch anders sein, gab es ein leckeres Eis!! Buchtipp des Tages: Dirk: Charlotte Link - Die Täuschung - empfehlenswert Sandra: David Baldacci - der Präsident - bestes Buch seit langem!!

Montag, 10. Juni 2013

Tag 11 10.06.2013 Figline - La Vialla

Nach dem Großeinkauf im Supermarkt gab es ein gutes Frühstück im Womo, um uns für die Wahnsinnsstrecke von 38 km bis La Vialla zu stärken. Dann ging es los Richtung Arezzo und damit nach Castiglion Fibbocchi auf die Fattoria La Vialla. Hier angekommen wurden wir erst einmal herzlich begrüßt (hier muss wirklich niemand italienisch sprechen, es kann einfach jeder Deutsch - teilweise besser und mit mehr Dialekt als wir - pfiaz Eich!) und schauten uns um, wo wir denn die Nacht verbringen wollen. Da sich der eigentliche Wohnmobilstellplatz dank der ergiebigen Regenfälle in einen Sumpf verwandelt hatte und wir nicht das 4. Womo werden wollte, das per Traktor geborgen werden muss, suchten wir uns einen einigermaßen ebenen Stellplatz auf dem Parkplatz aus. Danach schauten wir uns die Bottega, den Laden an und stellten fest, dass unser Kreditkartenlimit wohl nicht ausreichen wird... Auch hier waren wir wieder im Himmel - Salami und Schinken wächst an der Decke, der Pecorino steht im Schrank und das selbst gebackene Holzofenbrot duftet von der Treppe her... Doch eingekauft wurde erst später, jetzt ging es zur Führung durch die Fattoria. Dabei lernten wir die Mühle, die Bäckerei, die Abfüllanlage für Olivenöl, sowie den Weinkeller für den Rotwein kennen. Unterwegs zwischen den einzelnen Stationen durften wir auch das eine oder andere versuchen und unsere Einkaufsliste wurde länger und länger... Nach der Führung gingen wir also wieder in die Bottega und kauften für uns, Familie und Freunde ein... Gott sei Dank stand uns ein Bollerwagen zur Verfügung, um den größten Einkauf des Tages ins Womo zu bringen. Dort war dann aber alles recht schnell verpackt und verräumt und wir gingen zurück in die Fattoria, wo es heute leider kein Abendessen, aber eine Brotzeit gab. Ein Glück, war es "nur" eine Brotzeit - danach platzten wir beinahe vor lauter hervorragendem Käse, Schinken, Salami, Dinkelsalat, Holzofenbrot, diversen Soßen, einem gemischten Salat und dem abschließenden Mörder-Espresso... Dort lernten wir auch noch ein nettes älteres Pärchen kennen, die eine Woche im Ferienhaus verbringen und sich sofort unser Womo anschauen wollten. Zurück im Womo stellten wir noch fest, dass wir hier nicht alleine wohnten und lernten noch unsere Frankfurter Nachbarn kennen, die ebenfalls die Nacht hier verbrachten und dann weiter fahren wollen. Gute Nacht und bis morgen, zur Besichtigung der Käserei und dem Mittagessen im Bauernhof.

Sonntag, 9. Juni 2013

Tag 10 09.06.2013 Florenz - Figline Valdarno

Heute ging es nach dem Frühstück nochmal zur Piazzale Michelangelo, wo wir uns mit allerlei Mitbringsel-Gedöns eingedeckt haben. Neben Sunglasses-Good-Price, Copy-bags-shit-Price und Porno-Schürzen-Michel-Sack haben wir natürlich schöne Magnete, Postkarten und Masken für den nächsten Banküberfall gekauft. Zurück am Womo packten wir unsere 7 Sachen, entfernten den ins Bad gewachsenen Olivenbaum und machten uns auf den Weg ins Landesinnere nach Figline Valdarno zum Norcenni Girasole Club. Nach nur 1 Stunde waren wir dann auch schon da und stellten begeistert fest, dass es hier ein Bähnle gibt - der Urlaub ist also gerettet! Bähnle gut, alles gut. Nachdem wir bei Antje eingecheckt hatten, zeigte uns Giovanni Rolleroni mit seinem Scooter unseren Platz - hyper hyper.... Dort angekommen nach nur 200 Metern parkten wir unsere Wohnung, pünktlich zum Regenbeginn. Nachdem wir dann den ganzen Platz erkundet hatten, jedes Lädle und jeden Pool besichtigt hatten, fuhren wir das erste Mal mit dem Bähnle zum anderen Ende des Dorfes. Zurück im Womo entschieden wir uns dann in den beheizten, überdachten Pool zu gehen - böser Fehler! Beheizt heißt in Italien scheinbar nur beheizbar und nicht gefroren... Gefroren hatten wir aber nach nur 2 Minuten... Also ab unter die heiße Dusche und zurück im strömenden Regen ins Womo. Als der Regen langsam trockener wurde, ging es dann ins Il Vecchio - seines Zeichens eines der berühmtesten Restaurants Europas... Was wohl Wohlfahrt und Schuhbeck dazu sagen?? Nun ja, das Essen war wirklich ausgezeichnet und wir wurden nur 3 Mal gestört, als die Fans der Müllabfuhr (Holland-Orange), die gegen die Zahnärzte (Russland-weiß) spielten, ein Tor bejubelten. Abends ging es dann nochmal mit dem Bähnle durchs Campingdorf, um den Aufenthalt hier dann mit einem Traum von Nutella- & Dunklem Schoki-Eis zu beenden... Wie gesagt, wir sind im Himmel!!!

Samstag, 8. Juni 2013

Tag 9 08.06.2013 Rimini - Florenz

Nach dem Frühstück fuhren wir dann los Richtung Florenz. Über viele Feldwege, Einbahnstraßen und motorradverseuchte Gebirgspässe ging es dann 3 Stunden lang ins Landesinnere, bis wir endlich in Florenz ankamen. Der Campingplatz hier ist ganz ok, aber die Lage ist eine Wucht! Direkt an der Piazzale Michelangelo gelegen haben wir einen traumhaften Blick auf ganz Florenz! Sofort nach der Ankunft stellten wir fest, dass es nach Hundescheiße riecht.. Nun ja, Markise wieder rein, Möbel rein, Stecker raus, Abflug auf einen anderen Platz... Nach 10 Minuten stand das Womo wie eine eins... Und wir waren durchgeschwitzt, denn heute haben wir 30 Grad! Nach einer kurn Verschnaufpause ging's schon los Richtung Hopp-on-Hopp-Off-Bus. Er fuhren mit der blauen Linie einmal durch das gesamten Stadtzentrum und stiegen dann am Bahnhof aus. Von hier aus erkundeten wir die Stadt zu Fuß. Piazza della Santa Maria Novella, Piazza della Repubblica, Duomo e Campanile, Pomte Vecchio, Uffizien, Piazza della Signoria,... Nach 3 Stunden wildem Fußmarsch ging's dann ins Hard Rock Café zum Shoppen und Abendessen. Super Tag in einer wunderschönen Stadt mit unglaublich leckerem Eis aus Baci... Wir sind im Himmel!!! Und morgen geht's weiter Richtung Arezzo...

Freitag, 7. Juni 2013

Tag 8 07.06.2013 Rimini

Der heutige Tag war sehr entspannend... Nach dem Einkauf beim Metzger gingen wir schwimmen - und wurden sofort vertrieben... Nix Badekapp, nix Schwimm... Shit... Naja, dann eben nicht. Gegen später ging's dann weiter zum Womo, wo wir unserem Grill anwarfen und die Rubicone-Spieße grillten. Gegen nachmittag fuhren wir dann diverse Märktle mit viel Schrott und Ramsch ("Good Price!") ab, bis wir im Nachbarort eine schöne Eisdiele fanden. Dort gabs dann erstmal Nutella-Eis (wir sind im Himmel - schlabber) und dann ging es im Dunkeln irgendwann wieder zurück. Toller Tag bei 27 Grad und Sonne! Morgen geht's nach Florenz!!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Tag 7 06.06.2013 Venedig - Rimini

Kurz vor der Abfahrt fanden wir im Reiseführer noch einen schönen Campingplatz am Meer kurz vor Rimini. Spontan änderten wir also die Route und fuhren dorthin, nach Rimini zum Camping Rubicone. Ein wirklich toller Platz direkt am Meer mit eigenem Strand, schönem Pool und großen Stellplätzen. Und einem Supermarkt inkl. Metzger! Auch begeistert hat uns die Erinnerung an unseren Urlaub auf Malle - MiniMiniMiniClub!! Nach unserer Ankunft erkundeten wir mit den Fahrrädern erstmal den Platz und den Strand, bevor wir den Grill anwarfen. Dann wurde nur noch entspannt - Buchtipps des Tages: Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus - empfehlenswert! Und John Madisons And Good Is - man muss Tränen lachen! Abends ging's dann ins Restaurant zum Seezunge essen, ganzer Fisch samt Gräten - Kindheitstrauma!

Mittwoch, 5. Juni 2013

Tag 6 05.06.2013 Venedig

Den heutigen Tag haben wir mit einem ausgiebigen Frühstück begonnen, bevor wir dann mit dem Shuttle nach Venedig gebracht wurden. Nach einer kurzen Fahrt im People Mover waren wir auch schon an der Piazzale Roma angekommen und versuchten verzweifelt an diversen DrecksAutomaten 2 Tickets für die Vaporettos zu ergattern - vergeblich. Doch irgendwo im nirgendwo gab es dann doch noch einen Schaltet, an dem man auf ganz altmodische Weise von einer netten Mitarbeiterin der Venezianischen Vaporettobetriebe (?!?) 2 Tickets bekam. Bei dem Preis gehört uns nun mindestens eines der teilweise böse verbeulte Schiffchens. Bereits nach der ersten Fahrt mit einem der Vaporettos war uns klar, dass auch Captän Schetino sein Handwerk hier gelernt haben muss. Hier fährt man nur auf Vollkontakt... Wir verbrachten den ganzen Tag in Venedig und schauten uns alles an - Rialtobrücke, Piazza San Marco, die Halsabschneider mit ihren Gondeln (80-250 EUR pro Fahrt... No comment), den Lido und diverse Kirchen und Kanäle... Und mehr Asiaten als in Shanghai! Insgesamt war es ein sehr schöner Tag bei 26 Grad und Sonne satt... Fazit des Tages: die spinnen, die Italiener. Alle Strassen überschwemmt, aber sie singen und tragen alberne Strohhüte! 2. Fazit: Wir müssen das nächste Mal unbedingt mit dem iPad oder aber Flachbildfernseher (mindestens 60 Zoll) fotografieren, sonst sind wir Out...

Dienstag, 4. Juni 2013

Tag 5 04.06.2013 Pacengo - Venedig

Nach einer Schnakenreichen Nacht ging es direkt nach dem Frühstück auf die Strasse und ab nach Venedig. bereits nach 2 Stunden waren wir in Marghera auf dem Jolly Camping Village angekommen und bekamen sogleich einen Schreck, als es hieß, wir sollten doch mal Schauen, ob wir noch einen Platz finden. Auf dem Weg zu den Stellplätzen stellten wir fest, dass nur 3 Plätze belegt waren... Komisch, aber ok... Wir checkten also sofort ein und Bauten unseren Vorgarten auf. Bei 26 Grad stürzten wir uns erstmal im den unbeheizten Pool und stellten fest, molto freddo!!! Da es bereits Nachmittag war, fuhren wir nicht mehr nach Venedig sondern Buchten den bustransfer für den nächsten Tag. Abends gingen wir noch lecke italienisch essen und dann flätzten wir uns vor dem Womo bis die Sonne unterging. Da heute unser 2. Hochzeitstag ist, öffneten wir die Sektflasche vom Winkler und tranken den Tropfen stilecht aus Tupperplastebechern... Like! (Wer zur Hölle war für das einpacken der Kristallgläser verantwortlich??) Weitere 2 Bücher verschlungen: Dirk: Das Opfer von John Katzenbach - Super Buch, aber ohne "Alder", "Chiller" und "Schwör", trotz Opfer... Sandra: Auf Bewährung von David Baldacci - WAHNSINN!!! 5Sterne!

Montag, 3. Juni 2013

Tag 4 03.06.2013 Lana - Pacengo di Lazise

Nach dem Frühstück ging's dann weiter Richtung Gardasee. Auf einer Wunderschönen Strecke direkt am Ostufer des Sees entlang führen wir zu unserem nächsten Campingplatz in Pacengo di Lazise. Lässt sich recht treffend mit einem Wort beschreiben: Dislike! An dieser Stelle auch nochmal recht herzlichen dank an den netten Menschen aus dem Camperforum, der uns diesen Platz empfohlen hat. Die Lage war ja nicht das Problem, der Platz liegt direkt am See und ist zudem noch ganz nett terrassenförmig angelegt. Wenn man allerdings in die Sanitäranlagen schauen wollte, reichte Sagrotan definitiv nicht aus - eineAbrissbirne wäre angebrachter gewesen. Recht schnell war uns klar, dass wir hier keine 2 Nächte bleiben werden. Insbesondere als sich herausstellte, dass unser Nachbar dazu neigte, die halbe Nacht mit einem Schlagschrauber Gewehre zusammenzubauen. Natürlich hatte auch dieser charmante Herr ein gelbes Nummernschild - nennen wir ihm einfach Knüt van Knarre. Zudem waren wir nach bereits einer Stunde dermaßen zerstochen, dass wir an akuter Anämie litten. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Fahrrad noch nach Peschiera am Gardaland vorbei. Aber als es dann zu gewittern begann, ging es zurück über Stock und Stein zum Womo. Abends gab es dann die erste original italienische Pizza - lecker!!!

Sonntag, 2. Juni 2013

Tag 3 02.06.2013 Lana

Heute haben wir uns zur Abwechslung nicht verlaufen, sondern verfahren... Mit dem Fahrrad ging es auf Erkundungstour durch Lana und drumrum. Da diese verdammten Apfelplantagen alle gleich aussehen, waren wir etwas konfus - und schlussendlich in ganz Lana unterwegs, bis wir endlich den Campingplatz wieder fanden. Gelobt sei der Erfinder der GPS im Handy. Zurück auf dem Platz warfen wir erstmal den Grill an und genossen unsere Malmsheimer Würstel (denn hier in Italien heißt alles Würstel....) Der Rest des Tages war geprägt von Entspannung, Lesen und fassungslosem Erstaunen über die Erziehungsmethoden junger Eltern... Wenn wir in ein paar Jahren vom Amoklauf des Elias und des Silas hören, wissen wir, warum... Ganz klar - Petra und Norbert sind Schuld. Unser netter Tuttlinger Nachbar meinte dazu nur "hm, leicht überfordert..." Camping ist schon ne feine Sache, wenn man nicht gerade mit einem 3- und 5-jährigem einen Klappwohnwagen aufbauen muss... ("Nimm die Pfoten da weg und du, Dreh andersrum.) Nach dem Abendessen war dann ein weiterer Spaziergang durch die Anlage angesagt und anschließend wurde wieder entspannt. Und schon sind 2 Bücher verschlungen - Ausgelöscht von Cody McFadyen (Sandra: wahnsinnig spannend und jederzeit zu empfehlen, allerdings zuerst die Teile 1-3 lesen!) und Der Präsident von David Baldacci ( Dirk: Like!!)

Samstag, 1. Juni 2013

Tag 2 01.06.2013 Lana Südtirol

Heute morgen stellten wir in aller Frühe fest, dass es gegenüber vomCampingstellplatz ein dänisches Bettenlager gibt - da sollte sich doch ein neues Leintuch finden lassen. Auf dem Weg zum Frühstück in einer Bäckerei ohne Brötchen, aber mit Semmeln und den Kaffee nicht in Tassen, sondern in Haferln serviert (komische Leute hier) stellten wir jedoch fest, dass die Mitrbeitet des dänischen Bettenlagers Samstag nicht vor 10 Uhr anfangen zu arbeiten... Suuuuper.... Naja, aber schnell war geholfen, rein in Lidl , Glück gehabt, 2 Leintücher gekauft, Abfahrt... Nach 3 Stunden und den ersten beiden Passüberfahrten (Reschenpass und Fernpass) waren wir dann also in Südtirol angekommen. Dort haben wir dann in Lana im Schlosshof einen wunderschönen Campingplatz bezogen - direkt neben ganz netten Campingnachbarn aus Tuttlingen (krasser Dialakt) mit einem tollen Hund - Tessa - und auf der anderen Seite Rüd und Eni van den Brökelen mit dem gelben Nummernschild. Nachdem wir fertig eingerichtet waren, liefen wir los zum Supermarkt 200 m entfernt (ja klar, Luftlinie ist was feines,...) und verliefen uns das erste Mal schon ganz ordentlich. Nach 1 Stunde waren wir dann mit den gesuchten Rasierklingen wieder am Womo und bereiteten uns aufs Abendessen (Knödel mit Knödel und als Nachtisch Knödel) vor... Insgesamt ein Top Tag mit 21 Grad und Sonne, was will man mehr - wenn man auf Facebook sieht, wie die Heimat absäuft... (Können Hasen schwimmen?!?)

Freitag, 31. Mai 2013

Tag 1 31.05.2013 Abholung Des Wohnmobils oder der ominöse Piepser

Am Freitag packten wir unsere 7 Sachen und holten um 14.00 Uhr unser Womo ab. Nach einer ausgiebigen Einweisung ging es dann nach Hause, wo wir das Womo mit allem Nötigen und Unnötigen im strömenden Regen bei 11 Grad beluden. Immer wieder hörten wir unseren Kühlschrank vor sich hin piepsen. Das bedeutet sicher, dass er noch nicht seine notwendige Temperatur erreicht hat... Dachten wir... Als das Piepsen aber nach über einer Stunde noch immer nicht aufhören wollte, wurden wir so langsam nervös. Und führen direkt wieder zu unserem Womo-Vermieter Winkler, um prüfen zu lassen, an was das lag. Dort angekommen kümmerten sich innerhalb kurzer Zeit 3 Mitarbeiter um uns und unseren Querulanten-Kühlschrank. Doch was sie ich versuchten, der Kühlschrank behauptete immer "Tür auf - Licht geht nicht aus"... Auch eine Videoaufnahme mit dem Handy aus dem Inneren des Kühlschranks konnte das Womo nicht davon überzeugen, dass das Licht tatsächlich aus war. Nach 2 Stunden waren wir davon überzeugt, dass wir mit diesem Womo nicht für Reisen gehen würden... Noch eine Stunde später war mit Vereinten Kräften das neue Womo beladen und wir mit den Nerven schon am Ende... Aber alles hat ja auch immer sein Gutes - das neue Womo ist deutlich größer, hat eine separate Dusche und eine Heckgarage, damit unsere Fahrräder auch gut verstaut sind. Und zudem haben wir für den ganzen Ärger noch einen Zusatztag und eine Flasche Sekt zur Füllung des nichtpiependen Kühlschranks von der Firma Winkler geschenkt bekommen. Der Service hier war echt einmalig und wir konnten trotzallem noch an dem Abend losfahren Richtung Füssen. Die Fahrt dorthin war zwar dank des ausgiebigen Regengusses nicht unbedingt schön, aber um 22 Uhr waren wir dann auch dort und stellten fest, dass wir nun, mit einem anderen Bett in einem anderen Womo nicht das richtige Leintuch dabei hatten... Da hatten wir extra eins gekauft und nun hätten unsere von Zuhause bestens gepasst... Naja, wenigstens eine Aufgabe für den Nächsten Tag gefunden... Gute Nacht!