Mittwoch, 5. Oktober 2011

Tag 7 – 30.09.2011: Lanzarote (14,2 Knoten – Windstärke 4-5 – 29°C)


Nachdem bereits um 6.45 Uhr der Wecker klingelte, gingen wir ins Marktrestaurant zum Frühstück. Bereits um 8.15 Uhr trafen wir dann die Ausflugsgruppe im Theatrium. Von dort ging es in 2 Gruppen in die Busse, mit denen wir dann in den Timanfaya Nationalpark fuhren. Dort als erster Bus angekommen, wurden uns sehr eindrucksvoll die immer noch aktiven Vulkane demonstriert. Lavasteine aus nur 30 cm Tiefe waren so heiß, dass wir sie kaum in der Hand halten konnten. An einer weiteren Station wurde trockenes Gestrüpp in ein ca. 2 Meter tiefes Loch gehalten und fing sofort Feuer. An der letzten Station wurde ein Eimer Wasser in ein Loch geleert und schoss nur 2 Sekunden später mit einem lauten Knall und Fauchen als Wasserdampf Richtung Himmel.



Von dort aus ging es weiter in das Vulkanrestaurant, wo alle Speisen über einem Naturgrill direkt über dem Vulkan bei ca. 200°C gegrillt werden.
Danach fuhr unser Bus mit uns die berühmte Kratertour durch den Nationalpark. Es war sehr eindrucksvoll, wie wir durch die schmalen Sträßchen zwischen vielen Schichten von Lava und Geröll fuhren. Hier lernten wir auch El Diablito kennen – den kleinen Teufel von Cesar Manrique, der als Glücksbringer gilt.

Weiter ging es durchs Landesinnere zu verschiedensten wunderschönen Stellen dieser Insel. Insbesondere die Bauweise hat es uns hier auf der Insel angetan. Denn auf Lanzarote dürfen die Häuser nur in weiß gestrichen werden, was toll zu der schwarzen Lavalandschaft passt. Nur die Fensterrahmen und Türen dürfen in Farbe gestrichen werden – entweder blau, wie der Ozean, grün, wie der Lanzarotische Wein oder braun, wie die Vulkane. Unser nächster Stopp führte uns in ein typisches Weingut, in dem wir an einer Weinprobe teilnahmen und uns mit dem Lanzarotischen süßen Wein für zu Hause eindeckten. Hier gab es auch viele andere tolle einheimische Sachen zu kaufen und eh man sich versah, war der Ausflugsrucksack voll mit vielen schönen Mitbringseln und hübschem Schmuck mit dem Olivina-Edelstein. Dafür war dann aber der Geldbeutel leer.

Danach fuhren wir weiter zum Mittagessen nach Mancha Blanca und besichtigten die Kirche Ermita de los Dolores. Weiter ging es dann zum höchsten Punkt der Insel, wo man normalerweise einen tollen Ausblick auf das Tal der 1000 Palmen hat. Leider hatten wir hier etwas Pech, denn durch die dichten Wolken in diesem Tal konnten wir leider nur schemenhaft die Küste sehen. Dafür wurden wir am nächsten Aussichtspunkt mit einem tollen Blick auf La Graciosa und die beiden unbewohnten, kleinen Nachbarinseln belohnt.

Unser letzter Stopp führte uns nach Jameos del Agua, einem vom Inselkünstler Cesar Manrique wunderschön gestalteten Lavatunnel. Hier sieht man bis tief hinunter zu dem Punkt, an dem der Lavatunnel ins Meer reicht. Der Tunnel wurde sehr schön gestaltet mit 2 Restaurants und Bars, 2 schönen Aussichtspunkten und einem Auditorium, sowie einem türkisfarbenen Pool. Zudem gibt es in der Mitte vom Meerwasser gefüllt einen kleinen See, in dem die blinden Albinokrebse leben. Der gesamte Tunnel ist liebevoll mit vielen Pflanzen, Blumen und Palmen gestaltet – selbst in der Toiletten wachsen wunderschöne Palmen direkt durch die Decke.



Von dort aus ging es entlang der Küste dann auch am Nachmittag wieder zum Schiff zurück.
Lanzarote hat uns sehr gut gefallen und wir waren hier ganz sicher nicht zum letzten Mal.

Am Abend waren wir noch ein letztes Mal im Buffalo Steak House und trafen uns anschließend mit Gudrun und Co. an der Pool Bar, wo wir unsere Flasche Sekt, die uns das Reisebüro geschenkt hatte, zusammen tranken. Danach begann dann auch schon die Abschiedsparty auf dem Pooldeck – wieder mit einer Lasershow und einigen Infos der Besatzung. So wurden unter anderem 9 Tonnen Fleisch, 16.000 Eier, 860 kg Pasta und 3,5 Tonnen Mehl verspeist. Wirklich enorm!

Anschließend ging es noch mit mäßigem Erfolg an den Roulettetisch. Zum Abschluss unserer Reise gönnten wir uns noch einen letzten Cocktail in der Lounge, bevor wir dann auch unsere Koffer packen mussten und diese zur Abholung vor die Tür stellten.

In nur 150 Seemeilen werden wir in Santa Cruz de Tenerife anlegen und haben damit den ersten Teil unserer Flitterwochen schon hinter uns gebracht. Es war eine sehr schöne Woche mit vielen tollen Ausflügen auf wunderschönen Inseln und viel Spaß auf einem super Clubschiff. Am liebsten hätten wir an Bord gleich die nächste Kreuzfahrt gebucht – vielleicht Karibik oder Arabisches Meer?! Mal schauen, was uns als nächstes erwartet. Jetzt geht’s erst mal wieder in unser schönes Hotel Bahia Princess an der Playa Fanabe.

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