Donnerstag, 29. September 2011

Tag 6 – 29.09.2011: Fuerteventura (12,2 Knoten – Windstärke 4-5 – 29°C)


Nach dem Frühstück im Marktrestaurant trafen wir gegen 9.00 Uhr Wally vom Quadverleih an der Tankstelle direkt am Hafen von Puerto del Rosario. Mit ihr und 2 weiteren Tourteilnehmern fuhren wir dann an der Ostküste entlang Richung Süden nach Tarajalejo, wo Wally und Dago ihren Quadverleih haben. Hier erwartete uns Dago bereits mit den 5 Quads. Nach einer kurzen Einführung in die überaus sinnvolle Fußschaltung und Handkupplung, sowie in ein völlig schmerzhaftes Daumengas, ging es auf die nahegelegene Panzerteststrecke, wo wir dann einige Runden drehten, um uns mit dem Fahrverhalten des Quads vertraut zu machen. Als dann alle die Schaltung mehr oder weniger gut im Griff hatten, ging die Tour dann los. Durch einen Barranco fuhren wir zuerst ein Stück Richtung Norden und überquerten dann das Landesinnere zur Westküste.



Hier hatten wir eine bunte Mischung von Straßen und Wüstenpisten. An der Westküste angelangt machten wir unseren ersten Halt an der Playa negra mit dem schwarzen Sand. Von hier aus ging es dann weiter in Richtung Süden nach La Pared. Nun wurden die Streckenabschnitte immer schwieriger, es ging steil bergauf und wieder steil bergab, über Stock und Stein und durch Sand und Geröll. Nach einem weiteren Stop an der Westküste überquerten wir die Insel an der schmalsten Stellen mit nur ungefähr 6 km.



An der Ostküste in der Nähe der Costa Calma machten wir unsere Mittagspause. Von dort ging es dann erneut über Stock und Stein steile Anstiege und Gefällstrecken und auch mal eine Zeit lang direkt am Strand entlang wieder zurück nach Tarajalejo.

Von dort brachte uns Wally dann durchs Landesinnere zurück nach Puerto del Rosario. Es war ein wirklich schöner und spannender Ausflug mit einem Traumwetter und ganz ohne Sonnenbrand. Auch wenn uns abends ganz schön die Knochen wehtaten und wir so dreckig waren, dass man uns fast nicht aufs Schiff ließ, würden wir es jederzeit wieder so machen. Fuerteventura ist eine sehr karge, Wüstenähnliche Insel, auf der es kaum etwas Grünes zu sehen gibt. Aber gerade für solche Touren hat die Insel wirklich viel zu bieten.

Zum Abendessen ging es heute ins AIDA Brauhaus, bei dem es neben einem an Bord gebrauten Bier auf eine zünftige Brotzeit hab.

In nur 35 Seemeilen fuhren wir dann noch am selben Abend nach Arrecife auf Lanzarote, wo wir gegen 22.00 Uhr bereits anlegten.

Mittwoch, 28. September 2011

Tag 5 – 28.09.2011: Gran Canaria (14,8 Knoten – Windstärke 4-5 – 28°C)


Nach dem Frühstück im Marktrestaurant ging es auch schon früh zu unserem Ausflugstreffpunkt in der AIDA-Bar. Nachdem dann alle Teilnehmer da waren, füllten sich langsam 2 Busse, die in Richtung Las Palmas abfuhren. Zuerst besichtigten wir einen Park vor dem ältesten Hotel Las Palmas. Weiter ging es eineinhalb Stunden durch die Gassen der Altstadt ins Museo Canario und zur Kathedrale. Nach diesem Spaziergang, bei dem uns unser Reiseleiter leider plötzlich abhanden kam, warteten wir dann am Bustreffpunkt auf unseren Bus und den Reiseleiter, die dann auch tatsächlich mit nur 30 Minuten Verspätung wieder auftauchten. Bei diesem Rundgang durch die Altstadt haben wir vieles über Columbus gelernt, der auch auf dieser Insel scheinbar sein halbes Leben verbrachte. Laut einem anderen, medizinisch sehr fachkundigen Ausflugsteilnehmer Colón – der spanische Begriff für Columbus – witzigerweise in Medizinerkreisen eher als Dickdarm bekannt. Man lernt nie aus!



Danach fuhren wir 14 km außerhalb der Stadt zur Caldera de Bandama, dem Vulkankrater. Nach einem Fotostop war unser Ausflug dann auch schon beendet – wir hatten so oder so schon genug. Zurück auf dem Schiff durfte sich der Reise Service erst mal unsere konstruktive Kritik anhören – so was wird dann auch spontan mit 2 Cocktailgutscheinen belohnt, lecker!

Den Nachmittag verbrachten wir dann auf dem Pooldeck, wo wir in den wirklich eisig kalten Pool stiegen und die Sonne genossen. Abends trafen wir uns dann mit Gudrun, Iris, Christel und Angelika zum Abendessen im Belladonna. Gegen später machten wir 6 dann noch das Casino, die AIDA-Bar und die Karaoke-Show im Brauhaus unsicher.

Fazit: Gran Canaria ist und bleibt für uns die unattraktivste Insel hier im Archipel – hier kommen wir sicher nicht mehr her. Positiv war wieder mal der Gewinn am Roulette-Tisch!

In 82 Seemeilen werden wir in Puerto del Rosario auf Fuerteventura anlegen. Dann geht’s los zur Quadtour!

Dienstag, 27. September 2011

Tag 4 – 27.09.2011: La Palma (16,9 Knoten – Windstärke 2-3 – 28°C)


Heute sind wir nach dem Frühstück im Marktrestaurant direkt wieder in unsere Kabine, um beim Anlegen im Hafen von Santa Cruz de La Palma zuzuschauen. Um 10.00 Uhr trafen wir uns dann mit der Reiseleitung für unseren Ausflug an der Pier3 Bar auf Deck 3. Nachdem um kurz nach 10.00 Uhr die letzten Gäste noch spontan eine persönliche Einladung per Telefon erhalten haben, ging es dann los zum Bus, an dem uns unsere Reiseleiterin Eva zusammen mit dem Fahrer Paco und dem Butler Carlos erwartete. Es sollte ja schließlich eine VIP-Rundfahrt über die Insel werden. Der Bus erwies sich dann auch als erstaunlich komfortabel mit ausreichendem Sitzabstand. Und mit nur 25 Teilnehmern war der Bus auch alles andere als überfüllt. Besonders wurden wir auf die Sicherheitsgurte in unserem VIP-Komfortclass hingewiesen – dies sollte sich wie ein roter Faden durch den gesamten Ausflug ziehen. Nichts war so wichtig, wie der ständige Hinweis, dass dieser Bus auch Sicherheitsgurte hat.

Nach einer kurzen Vorstellung des vor uns liegenden Tages machten wir uns auf den Weg zur Wallfahrtskapelle Senora de las Nieves. Hier besichtigten wir die Kirche und sahen viele hundert Jahre alte Lorbeerbäume. Danach gingen wir in das Besucherzentrum, in dem uns Eva anhand einer Inselnachbildung die Entstehung von La Palma beschrieb und uns die heutige Tour zeigte. Zurück im Bus fiel uns auf, dass Carlos nicht mehr an Bord war. Doch schon nach wenigen 100 Metern entdeckten wir ihn wieder – in einer Waldlichtung hatte er ein kleines Picknick für uns vorbereitet. Neben Sekt, Saft und Wasser gab es auch echte Palmerische Bananen, sowie Feigen, Rosinen und Nüsse. Gut gestärkt ging es von dort aus dann direkt in den Nationalpark Caldera de Taburiente, in dem wir erst einmal zu 2 wunderschönen Aussichtspunkten – La Cumbrecita – wanderten. Hier hatte man einen tollen Ausblick über den gesamten Nationalpark, der durch und durch grün ist – wie die ganze Insel.



Nach 40 Minuten in der prallen Mittagssonne kamen wir alle schön verschwitzt im Bus an und fuhren weiter Richtung El Paso und nach Las Manchas. In Las Manchas besichtigten wir die Plaza La Glorieta, einen von Luis Morera entworfenen Platz mit vielen Bildern aus Mosaiksteinen und sehr schön angelegten Pflanzbeeten. Dieser wunderschöne Platz verschlug sogar unserem neuen Freund IM A. Sack aus den neuen Bundesländern die Sprache und beendete damit seine seit circa 1 Stunde andauernde Nörgelei über den enormen Wasserverbrauch für 1 kg Bananen. Dieses Kindheitstrauma der fehlenden Bananen in seinem Heimatland teilte er mit dem gesamten Bus.
Es ging direkt weiter zum Mittagessen in eine kleine Bodega direkt in einer Felshöhle. Hier gab es typischen palmerischen Schinken und Ziegenkäse, Roséwein (bäähh, pfui), Salate, Fleisch vom Grill und unsere heißgeliebten papas arrugadas mit mojo rojo.
Nach der Pause fuhren wir in den Süden nach Los Canarios und wanderten entlang des Kraters von Volcán San Antonio zum Aussichtspunkt an der Südspitze des Kraters. Immerzu begleitet von grob geschätzt 3 Millionen ekligen kleinen Fliegen. Ohne die Wolken hätten wir sicherlich einen schönen Ausblick gehabt. So sahen wir leider nur wenig von der Küste und liefen dann in der prallen Sonne oberhalb der Wolken zurück zum Bus. Vorbei an dem Städtchen Mazo ging es dann weiter Richtung unserem letzten Halt beim Meister der Tontopfgestaltung, wie sie von den Ureinwohnern La Palmas gehandhabt wurde. Auf dem Rückweg zum Schiff veranstaltete unser Butler Carlos noch eine lustige Sektflaschenverlosung, die sofort IM A. Sack gewann. Wir hoffen er hatte viel Spaß beim Zustieg zum Schiff ( Alkohol: VERBOTEN!).
Alles in Allem war es ein sehr gelungener Ausflug auf einer sehr schönen Insel!

Abends gingen wir noch ins Marktrestaurant zum Abendessen und anschließend spontan an den Roulette-Tisch. Innerhalb von 15 Minuten wurden aus den 25 EUR Einsatz 50 EUR – was uns direkt zum Feiern an die Bar führte. Nach einem leckeren Cocktail in der AIDAlounge entdeckten wir dann noch die Lichter von Teneriffa, die vor uns am Himmel leuchteten. Nach kurzer Zeit hatten wir hier aber einen Genossen von IM A. Sack, der sich nörgelnder Weise über die seiner Meinung nach unmöglich aufgestellten Sofas beklagte. „Isch möschte so rum nisch sitzen!“ Woraufhin Dirk sich mit den warmen Worten verabschiedete „Komm Schatz, wir gehen! Ich glaub ich krieg nen Mauerfall!“
Und so ging wieder ein sehr schöner und lustiger Tag zu Ende. In 82 Seemeilen werden wir im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria anlegen. Sind wir mal gespannt, was uns hier erwartet.

Montag, 26. September 2011

Tag 3 – 26.09.2011: Madeira (25°C)

Guten Morgen, Funchal! Es war eine wirklich sehr ruhige Nacht – fast wie im eigenen Bett. Langsam gewöhnt man sich auch an das ständige leichte Schaukeln.
Nach dem Frühstück im Marktrestaurant (die Rentner waren noch nicht so früh auf den Beinen) trafen wir uns an der Rezeption mit Gudrun, Iris, Angelika und Christel, die mit uns die Madeira Rundfahrt mit Manuel machen wollten. Wenige Minuten später waren wir auch schon vom Schiff und liefen Richtung Manuels Taxi. Dort angekommen wurden wir von Manuel, dem berühmten Taxifahrer auf Madeira begrüßt und fuhren los. Manuel zeigte uns die schönsten Stellen der Blumeninsel. Mit ihm fuhren wir wirklich an Stellen, die man mit einem normalen Reisebus niemals sehen würde. Und so fuhren wir mit Manuel bei herrlichem Sonnenschein Richtung Osten der Insel. Zuerst ging es ein Stück durch Funchal und dann weiter nach Machico. Immer wieder hielten wir an und liefen zu den schönsten Aussichtspunkten an der Küste entlang. Wirklich interessant war auch die Tour am Flughafen Funchals – hier zeigte uns Manuel, wie die Verlängerung der Start- und Landebahn auf Stelzen gebaut wurde und wir konnten bis auf wenige Meter an diese heran und den Flugzeugen beim starten und landen zusehen. Dann ging es weiter Richtung Santana, wo wir die kleinen strohgedeckten Häuser besichtigten, die so typisch für Madeira sind.



Später am Ribeiro Frio (dem kleinen kalten Bach) besichtigten wir eine Forellenzuchtanlage. Hier waren wir dann schon mitten im Naturschutzgebiet im Lorbeerwald. Manuel zeigte uns viele einheimische Pflanzen, die man bei uns im Blumenladen kaufen kann – hier wachsen diese tollen Gewächse einfach als Unkraut am Straßenrand. Und so entdeckten wir Hortensien, Strelitzien, Hibiscus, Bouganville, Ananas, Kiwis, Bananen, Avocados und vieles mehr. Es war eine wunderbare Tour, die leider viel zu schnell vorbei war. Durch die kleine Stadt Monte ging es dann direkt wieder nach Funchal Richtung Schiff.

Nach einem kurzen Stop im Bella Donna zum Kaffee machten wir uns auf zu unserer Hot Stone Massage und kamen 80 Minuten später tiefenentspannt und komplett eingeölt wieder in unsere Kabine. Am Abend waren wir dann im Buffalo Steak House bei einem wunderschönen Sonnenuntergang zum Abendessen und schauten uns im Anschluss die Fata Morgana Show im Theatrium an. Und dann war es soweit – der Roulettetisch wurde eröffnet! Und wir waren gleich vorne mit dabei. Und so wurden innerhalb kurzer Zeit aus 25 EUR sage und schreibe 80 EUR. So kann es die nächsten Abende gerne weitergehen. Denn auf hoher See wird das Casino immer geöffnet. Da freu ich mich ja schon mal auf morgen abend, wenn es wieder heißt „Ihre Einsätze, bitte!“.

Es war ein wirklich wunderbarer Tag auf einer wunderschönen Insel, die wir sicherlich nicht zum letzten Mal besucht haben. Um 17.00 Uhr legte die AIDAsol pünktlich ab und in 245 Seemeilen werden wir dann in Santa Cruz, La Palma wieder anlegen. Wir sind schon sehr gespannt!

Sonntag, 25. September 2011

Tag 2 – 25.09.2011: Seetag und Anreise in Madeira (14,8 Knoten – Windstärke 2-3 – 24°C)

Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht (nicht das eigene Bett, nicht das eigene Meer vor der Tür, nicht der eigene Wind, der einem die Bettdecke stiehlt, ...) gingen wir erst mal Richtung Frühstücksbuffet. Nachdem sich das zuerst angesteuerte Marktrestaurant als Treffpunkt unserer neugewonnenen Rentnerfreunde vom Flughafen entpuppte, gingen wir dann ins Bella Donna zum Frühstücken.
Um 10.20 Uhr war dann die obligatorische Seenotrettungsübung, bei der man sich mit der unvergleichbar hässlichen Rettungsweste auf Deck 5 einfindet und hier nur noch bestaunen kann, wie kreativ diese Weste angelegt werden kann. Nachdem doch tatsächlich das komplette Schiff auf Deck 5 versammelt war, ging die Übung auch sehr schnell über die Bühne und wir durften uns wieder aus unseren Topmodel-Westen schälen. An der Poolbar trafen wir nun einige Leute aus dem AIDAforum zum persönlichen Kennenlernen. Als wir hier erfuhren, dass der Cocktailworkshop, der am Nachmittag angeboten wurde, sehr spaßig sein soll, haben wir uns spontan dafür angemeldet – ein folgenschwere Entscheidung!
Nach einem kleinen Snack im Marktrestaurant gingen wir dann mit einer mehr oder weniger guten Grundlage Richtung Anytime Bar, in der uns schon Barchef André erwartete. Mit 11 anderen Cocktailfreunden – unter anderem unsere Lieblingstruppe aus Hessen – wurden wir dann in die Kunst des Cocktailmixens und –shakens eingeweiht. Nach kurzer Theorie durften wir unser Können dann hinter der Theke unter Beweis stellen. Dirks obligatorische Wahl fiel natürlich auf den heißbegehrten Long Island Ice Tea. Nicht etwa, weil dieser so eine hohe Kunst des Shakens voraussetzte, sondern viel mehr, weil es kaum einen Cocktail gibt, in dem mehr Alkohol enthalten ist, als in diesem. Innerhalb von nur 2 Minuten hat Dirk das Cocktailrezept derart abgewandelt, dass man aus dem Glas schon die Eiswürfel teilweise entfernen musste, um noch einen kleinen Schluck Cola zu der Todesmischung dazufüllen zu können. André meinte dann nur „Nach diesem Cocktail ist der Workshop für Dich dann wohl beendet!“. Weit gefehlt, da kam immer noch ein Caipi und ein Frozen Daiquiri... Mal abgesehen von dem Begrüßungssekt. „Du meinst es aber gut mit Dir!“ Doch nicht zuletzt wegen unserer gesamten Gruppe wurde das ein unvergesslicher Nachmittag. Obwohl sich bei einigen Teilnehmern recht schnell Ausfallerscheinungen zeigte – nein, der fertige Cocktail gehört nicht aus dem Shaker in den Ausguss, sondern ins Glas! Vor allem unsere hessischen Freunde fassten den Workshop in einer tiefschürfenden Weisheit treffend zusammen: „Wir können auch mit Alkohol Spaß haben!“ – das war dann auch recht schnell das Motto des Nachmittags. Ungefähr 3 Stunden später war André dann mit den Nerven am Ende, die Bar mit ihren Beständen auch und wir beide auf unserem Balkon, um zuzusehen, wie die AIDAsol zielsicher in den Hafen von Madeira einparkte.

Nach dem Abendessen im East Restaurant stand für uns fest – vietnamesisch ist nicht unser Geschmack (bäähh).

Samstag, 24. September 2011

Tag 1 – 24.09.2011: Anreise nach Teneriffa


Nach zwei unverschämt teuren Paninis und 2 Colas (zusammen nur schlappe 22 EUR) ging es 12.55 Uhr pünktlich los Richtung Paradies. Nach einem extrem ruhigen Flug – mit mehr Beinfreiheit als in der 1. Klasse landeten wir Ortszeit 16.30 Uhr auf der schönen Insel Teneriffa, wo wir gleich eine neue, bei Rentnern scheinbar sehr beliebte Kampfsportart kennen lernen durften. Wettrempeln und nörgeln am Gepäckband! Äußerst spaßig... nun ausgestattet mit diversen blauen Flecken, 2 plattgedrückten Zehen und einem dicken Hals ging es dann mit dem Mietwagen in das gut 60 km entfernte Santa Cruz de Tenerife, in dem unser Kreuzfahrtschiff mit dem Kussmund schon auf uns wartete. Auf diesem Weg haben wir festgestellt, dass Opel Zafiras mit Dieselmotor sehr außergewöhnliche Kupplungen besitzen. „Dreckskiste, schon wieder abgewürgt!“ Ungefähr 12 Mal Abwürgen später stellten wir fest, dass ein Parkplatz einer Mietwagenfirma ohne Einfahrt ziemlich sinnlos ist. Aber auch dieses Problem haben wir tapfer gelöst – Halteverbot sei Dank!



Und da war sie dann – im Hafen von Santa Cruz mit einem großen Lächeln: Unsere AIDAsol. Nach einem sehr entspannten Check-In gingen wir zuerst in unsere Kabine auf Deck 9 – die Türen hier sind beerefarben, wie schön kann ein Schiff eigentlich sein?? Unsere Kabine ist für ein Schiff wirklich sehr geräumig, selbst im Bad hat man doppelt so viel Platz wie im Wohnmobil. Und auf dem Balkon baumelt lässig eine Hängematte, die zum Ausspannen und über die Reling schaukeln einlädt.
Auf unserem „Couchtisch“ stand da auch schon eine Flasche Sekt mit den besten Grüßen vom Reisebüro und ein wunderschöner Strauß mit Strelizien (vielen Dank mein Schatz!!). So kann der Urlaub dann wirklich beginnen.

An diesem Abend haben wir uns dann in aller Seelenruhe das Schiff mit seinen vielen Attraktionen und Bars angeschaut. Hier muss einem wirklich nicht langweilig werden, es gibt unzählige Bars, Restaurants und Lounges, ein Casino, ein Kino, ein Theater, eine Bibliothek, ... und einen schönen Außenbereich mit kleinen Pools und Sportanlagen.

Nach dem Abendessen im California Grill waren wir dann noch auf dem Pooldeck bei der Poolparty und haben von hier aus das Auslaufen der AIDAsol aus dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife miterlebt. Wirklich schön!

Dienstag, 20. September 2011

Es geht on the road again!

Hallo ihr Lieben,

am kommenden Samstag gehen unsere Flitterwochen los!
Dieses Mal geht es nach Teneriffa und von dort mit der Aida 7 Tage auf die Kanarischen Inseln und nach Madeira. Anschließend bleiben wir noch 2 Wochen auf der schönen Insel Teneriffa!

Bis bald,
Eure Sandra+Dirk