Nach dem Frühstück im Marktrestaurant trafen wir gegen 9.00 Uhr Wally vom Quadverleih an der Tankstelle direkt am Hafen von Puerto del Rosario. Mit ihr und 2 weiteren Tourteilnehmern fuhren wir dann an der Ostküste entlang Richung Süden nach Tarajalejo, wo Wally und Dago ihren Quadverleih haben. Hier erwartete uns Dago bereits mit den 5 Quads. Nach einer kurzen Einführung in die überaus sinnvolle Fußschaltung und Handkupplung, sowie in ein völlig schmerzhaftes Daumengas, ging es auf die nahegelegene Panzerteststrecke, wo wir dann einige Runden drehten, um uns mit dem Fahrverhalten des Quads vertraut zu machen. Als dann alle die Schaltung mehr oder weniger gut im Griff hatten, ging die Tour dann los. Durch einen Barranco fuhren wir zuerst ein Stück Richtung Norden und überquerten dann das Landesinnere zur Westküste.
Hier hatten wir eine bunte Mischung von Straßen und Wüstenpisten. An der Westküste angelangt machten wir unseren ersten Halt an der Playa negra mit dem schwarzen Sand. Von hier aus ging es dann weiter in Richtung Süden nach La Pared. Nun wurden die Streckenabschnitte immer schwieriger, es ging steil bergauf und wieder steil bergab, über Stock und Stein und durch Sand und Geröll. Nach einem weiteren Stop an der Westküste überquerten wir die Insel an der schmalsten Stellen mit nur ungefähr 6 km.
An der Ostküste in der Nähe der Costa Calma machten wir unsere Mittagspause. Von dort ging es dann erneut über Stock und Stein steile Anstiege und Gefällstrecken und auch mal eine Zeit lang direkt am Strand entlang wieder zurück nach Tarajalejo.
Von dort brachte uns Wally dann durchs Landesinnere zurück nach Puerto del Rosario. Es war ein wirklich schöner und spannender Ausflug mit einem Traumwetter und ganz ohne Sonnenbrand. Auch wenn uns abends ganz schön die Knochen wehtaten und wir so dreckig waren, dass man uns fast nicht aufs Schiff ließ, würden wir es jederzeit wieder so machen. Fuerteventura ist eine sehr karge, Wüstenähnliche Insel, auf der es kaum etwas Grünes zu sehen gibt. Aber gerade für solche Touren hat die Insel wirklich viel zu bieten.
Zum Abendessen ging es heute ins AIDA Brauhaus, bei dem es neben einem an Bord gebrauten Bier auf eine zünftige Brotzeit hab.
In nur 35 Seemeilen fuhren wir dann noch am selben Abend nach Arrecife auf Lanzarote, wo wir gegen 22.00 Uhr bereits anlegten.

