Mittwoch, 30. September 2009

Tag 10: 30.09.2009 Joshua Tree National Park

Wie bereits gestern angekündigt sind die beiden Verrückten heute morgen um 5.10 Uhr aufgestanden. Nach einem Fußmarsch durch den dunklen Wald sind wir mit dem Shuttlebus zum Yavapai Point am Grand Canyon gefahren. Um ziemlich genau 6.20 Uhr konnte man der Sonne beim Aufgehen zuschauen – das war wirklich wunderschön.



Minute für Minute wurde mehr und mehr des gewaltigen Grand Canyon in Sonnenlicht getaucht, bis schließlich der ganze Canyon hell erleuchtet war.



Nach einem schönen Frühstück ging es nun auf unsere längste Strecke – 370 Meilen und laut Navi eine Fahrtzeit von 8 Stunden. Und so fuhren wir wieder stundenlang zuerst auf dem Highway und dann auf der Interstate 40 Richtung Westen, wo unser Ziel der Joshua Tree National Park sein sollte. Zuerst ging es aber noch durch die Mojave Desert, eine Wüste mit vielen Salzseen. Hier fuhren wir aber bereits von der Interstate herunter – gegen die Meinung des Navis – und fuhren die legendäre Route 66.



Auch wenn es im Wohnmobil bei Weitem nicht so spektakulär ist, wie auf einer Harley, war es trotzdem sehr schön. Gegen 15.30 Uhr (nach nur 7 Stunden) waren wir dann auf unserem Campground Jumbo Rocks angelangt. In Mitten der hier berühmten Felsen und Joshua Trees liegt dieser Campground wunderschön – wenn auch die Warnung vor Klapperschlangen und ähnlichem Getier einem leichtes Unbehagen bereitet.



Auch hier haben wir – was auch sonst – den Grill angezündet und uns ein leckeres Steak gegrillt. Bei wieder einmal sternenklarem Himmel saßen wir noch am Feuer und bereiteten unseren morgigen Trip vor. Zudem haben wir festgestellt, dass wir bereits 1570 Meilen gefahren sind, was bereits über die Hälfte unserer Gesamtstrecke ist. So bleiben uns mehr Tage am Highway 1 und in San Diego, Los Angeles und San Francisco.

Dienstag, 29. September 2009

Tag 9: 29.09.2009 Grand Canyon

Heute morgen ging es weiter zum Grand Canyon. Mit über 6 Stunden Fahrtzeit und fast 247 Meilen war das heute eine unserer längsten Strecken. Von Springdale ging es erst mal durch den extra für uns gesperrten Tunnel (Wohnmobile sind zu hoch und müssen deshalb in der Mitte der beiden Fahrbahnen fahren) auf eine landschaftlich wunderschöne Strecke, zuerst noch durch den Zion mit seinen roten Felsen und später dann durch die Prärie – aber Winnetou haben wir leider nicht vorbeireiten sehen.





Nach etwa 4 Stunden Fahrt kamen am Horizont langsam die Canyons zum Vorschein. Vorbei am Little Colorado River und am Colorado selbst ging es in den Grand Canyon National Park. Hier führte uns unser Weg entlang des Flusses, allerdings natürlich viel weiter oben.



Als wir an unserem Campground, dem Mather Campground direkt im Canyon Village, ankamen, hatten wir bereits im Infomaterial geschmökert und uns entschieden, am Nachmittag mit den diversen Shuttlebussen die ganze Gegend zu erkunden. Und so fuhren wir zuerst durch das Village und später dann an die schönsten Aussichtspunkte am South Rim. Dort gab es natürlich auch – oh wie schön – ein Läd’le, in dem man super Postkarten kaufen kann! Bereits jetzt, nach nur 9 Tagen, könnten wir mit den vielen Postkarten, die wir bereits gekauft haben, ein eigenes Läd’le aufmachen. Wollen wir aber nicht!





Nach 2 Stunden im Shuttlebus und zu Fuß entlang des Grand Canyon kamen wir zurück zum Campground. Hier erwartete uns bereits ein Elch, der uns gelangweilt von der anderen Straßenseite beobachtete und uns dann lässig den Hintern zustreckte. So geht man hier also mit Besuchern um, sehr nette Gegend ;-)



Am Wohnmobil angelangt, feuerten wir den Grill an und grillten mal wieder bis fast in die Dunkelheit (zu unserer Verteidigung muss man aber sagen, dass die Dunkelheit hier bereits um 19.00 Uhr ohne jegliche Vorankündigung über einen hereinbricht). Nach dem Essen saßen wir noch bei einem schönen Lagerfeuer unter sternenklarem Himmel und warteten auf Fuchs, Kojote, Elch und Co. Leider wollte uns aber niemand besuchen kommen. Naja, dann schreiben wir eben hier weiter. Und heute müssen wir eh früh ins Bett, denn der Wecker klingelt morgen um 5.10 Uhr (ja, wir sind verrückt!). Der Sonnenaufgang am Canyon soll wunderschön sein und den lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Dann mal gute Nacht!

Montag, 28. September 2009

Tag 8: 28.09.2009 Zion National Park

Heute morgen haben wir uns nach dem Frühstück von Las Vegas leider verabschieden müssen. Aber wir haben dieser schönen Stadt schon versprochen, dass wir wiederkommen – nachdem wir ja gestern von einem sehr netten Taxifahrer erfahren haben, dass es auch Direktflüge von Deutschland nach Las Vegas gibt (unglaublich – die Leute hier wissen tatsächlich wo Deutschland liegt... oder tun zumindest so, als wüssten sie das). Von Las Vegas fuhren wir dann Richtung Süden zum Hoover Dam.



Ein riesiger Damm, der den Colorado River zurückhält – was bei dem niedrigen Wasserstand im Moment allerdings kein großes Problem darstellt. Weiter ging es auf einer schönen Landstraße am Lake Mead vorbei Richtung Zion National Park. Dort angekommen haben wir einen Stellplatz auf einem der Campgrounds bezogen und sind dann mit dem Shuttle Bus durch den Zion National Park gefahren – vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten in diesem Canyon.





Unsere Fahrt wurde auch immer wieder von Rehen und Hirschen angehalten, die ohne jegliche Scheu auf der Straße standen und erst weggingen, wenn sie es für richtig hielten.

Morgen geht es nun in aller Frühe weiter zum Grand Canyon, wo wir ziemlich sicher kein WLAN haben werden. Also bis in einigen Tagen!

Tag 7: 27.09.2009 Las Vegas

Heute morgen ging es nach dem Frühstück weiter zum Shopping – wenn es hier schon 2 Outlets gibt, warum die dann nicht auch besuchen??? Mit Tüten beladen sah man die beiden nur 2 Stunden später wieder Richtung Wohnmobil fahren. Dort angekommen, entschlossen wir uns – nach einer Runde am Pool – die berühmten Tiger von Siegfried und Roy anschauen zu gehen.



Also ging es weiter ins Mirage und dort in den Secret Garden, in dem sich Delfine, weiße Tiger und Löwen, sowie weitere Raubkatzen tummeln – okay, bei dem Wetter kann von tummeln nicht die Rede sein, die lagen da halt auch nur rum.



Was will man bei fast 40° C auch sonst machen? Dann führte uns unser Weg zum Venetian, wobei wir davor noch einen kurzen Stopp an einem einarmigen Banditen im Casino Royale gemacht haben. Leider ist uns James Bond nicht über den Weg gelaufen... Im Venetian dann schauten wir uns wie fast jeder hier die berühmten Gondeln und den Nachbau von Venedig unter künstlichem Himmel im Inneren des Hotels an – sehr beeindruckend!



Zum Abendessen machten wir uns mit dem Wohnmobil auf Richtung Hard Rock Cafe, was sich als zunehmend schwierige Parkleistung erwies. Denn – oh Wunder – war doch tatsächlich der Parkplatz fast voll und unser „kleines“ Gefährt passte in keine der noch vorhandenen Parklücken hinein. Nach langem Hin und Her sprach uns dann aber ein Parkplatzaufseher an und wies uns einen VIP-Parkplatz (der war dann tatsächlich groß genug) zu.
Wieder zurück im Campground beschlossen wir, noch einmal unser Glück im Casino zu versuchen. Wie das Leben so spielt – mal verliert man, mal gewinnen die anderen!



Da wir morgen in den Zion NP und dann Richtung Grand Canyon weiterfahren, wissen wir noch nicht, wann wir wieder Internetzugang haben werden. Sobald wie möglich stellen wir aber unser Reisetagebuch wieder online. Bis dann!

Samstag, 26. September 2009

Tag 6: 26.09.2009 Las Vegas


Heute waren wir den ganzen Tag unterwegs am Strip. Nach dem Frühstück haben wir uns erst mal zum Aufwachen an unseren Pool gelegt und ein bisschen Sonne getankt. Wir haben wieder weit über 35°C! Danach haben wir uns auf den Weg zu einem der Outletcenters gemacht und wie die Weltmeister eingekauft – Zollfreigrenze, Wir Kommen!!! Am Abend waren wir dann im Caesar’s Palace, um uns dort den Bereich der Forum Shops anzuschauen und haben dort auch Abend gegessen.



Nachdem es dann schon dunkel war, sind wir los zum Mirage, um den Vulkan anzuschauen. Unter lautem Tosen begann der riesige Brunnen Feuer zu speien. Nach diesem Spektakel ging es weiter zum Treasure Island, um uns dort die Sirens of TI anzuschauen. Auch hier erwartete uns ein großartiges Schauspiel, bei dem zu guter Letzt das Schiff der Piraten fast komplett im Wasser versinkt. Nachdem wir uns aus den Menschenmassen befreit hatten, nahmen wir den Bus zurück ins Hotel – und damit ins Casino des Circus Circus. Hier versuchten wir unser Glück am Roulette-Tisch – na ja, wie gesagt, wir versuchten ;-)
Morgen werden wir weiter versuchen, vielleicht mit Poker, Black Jack oder an einem der Tausenden Einarmigen Banditen.

Freitag, 25. September 2009

Tag 5: 25.09.2009 Las Vegas - Teil 2

Heute morgen sind wir in aller Frühe (5:53 Uhr – wir sind wahnsinnig) Richtung Badwater losgefahren – dem tiefsten Punkt in Nordamerika, 86m unter Meeresspiegel. Dort haben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang erlebt.



Weiter ging unsere Fahrt zum Artist’s Drive, einer Rundfahrt durch die Berge im Death Valley. Diese sind aufgrund verschiedenster Erzablagerungen in allen denkbaren Farben eingefärbt (daher nennt man diese auch Artist’s Pallett). Danach sind wir zum Zabriskie Point gefahren. Hier hatten wir einen schönen Ausblick über das Death Valley – wenn man sich auch halb totschwitzt, bis man an diesem endlich angekommen ist.



Danach sind wir dann direkt in Richtung Las Vegas losgefahren, da die Zufahrt zum Dante’s View – einem anderen Aussichtpunkt – für Wohnmobile leider gesperrt war. Nach 3 Stunden Fahrt durch endlose Weiten sah man dann schon die Spielerstadt Las Vegas am Horizont. Bei über 40° C haben wir unser Wohnmobil am Campground direkt am Strip (zwischen Circus Circus und Stratosphere Tower) abgestellt.

Um uns ersteinmal einen Überblick über die Highlights des Strip zu verschaffen, sind wir in den Deuce-Bus gestiegen und haben eine Rundfahrt am Strip entlang gemacht. Danach sind wir – was auch sonst – ins Casino des Circus Circus gegangen und haben uns eine Player’s Card ausstellen lassen – und gleich 5 Dollar geschenkt bekommen *juhu*.

Nach dem Abendessen sind wir zum Stratosphere Tower gelaufen (verdammt, war das weit), um den Verrückten dieser Welt beim Fahren der Killermaschinen auf der Turmspitze zuzusehen. Wirklich schön war der Ausblick über Las Vegas bei Nacht mit dem hell erleuchteten Strip.



Tag 5: 24.09.2009 Las Vegas

WIR SIND IN LAS VEGAS!!!!!

Donnerstag, 24. September 2009

Tag 4: 24.09.2009 Death Valley

Heute morgen fuhren wir um 8.00 Uhr ab Richtung Death Valley. Verabschiedet wurden wir leider nicht von unseren kleinen Eichhörnchen, sondern von einem vorbeilaufenden Kojoten.



Heraus aus dem Yosemite Valley führte uns unser Weg über den Tioga Pass Richtung Mono Lake. Hier erwartete uns eine wunderschöne Landschaft mit vielen Bergen, Hochtälern und Seen. Am Mono Lake vorbei fuhren wir entlang den Rockies Richtung Death Valley.



Und da geschah es – wir haben uns wieder einmal verfahren. Wir mussten definitiv bereits in Dubai angekommen sein – bei über 40° C und Sanddünen soweit das Auge reicht.
Und so fuhren wir Stunden bergauf und bergab durch den Death Valley National Park Richtung Furnace Creek – einer Oase mitten im Tal des Todes. Hier nach 310 Meilen angekommen gingen wir zuerst ins Tourist Information Büro, um uns für die kommenden Tage mit Infomaterial auszustatten. Dort erfuhren wir, dass nebenan die Furnace Creek Ranch, ein Hotel-/Campground-Komplex mit Wohnmobilstandplätzen und einem Pool ist. Allein aufgrund des Pool entschlossen wir uns sofort, auf diesem Campground die Nacht zu verbringen. Nachdem wir unser Wohnmobil geparkt und alle Anschlüsse angebracht hatten, machten wir uns in der Dunkelheit auf den Weg zum Pool – was bei einer Wassertemperatur von weit über 30° C erst zur ersehnten Erfrischung wurde, als wir das Wasser wieder verließen.



Heute Abend bleiben wir dann besser mal im Wohnmobil, da es hier von Klapperschlangen und Skorpionen scheinbar nur so wimmelt.

Mittwoch, 23. September 2009

Tag 3: 23.09.2009 Yosemite National Park

Heute morgen ging es schon um 8.00 Uhr (unglaublich, wir waren doch tatsächlich um 6.00 Uhr wach und fit) weiter Richtung Yosemite National Park. Unsere Strecke sollte zwar nur 102 Meilen betragen, ist aber landschaftlich eine der schönsten auf unserer gesamten Tour. Und so fuhren wir vorbei an endlosen Weiden, in Richtung Rocky Mountains.
In Mariposa machten wir einen kurzen Zwischenstopp, doch leider hatte der gesuchte Cowboystiefel-Laden geschlossen. Da unsere morgige Strecke die längste auf unserer Tour sein wird, fuhren wir an die nächste Tankstelle. Hier wurden wir von der unglaublichen Frechheit des Tankwartes überrascht – ja da stellt der Schlamper doch unmittelbar nachdem wir getankt hatten den Gallonenpreis um 10 Cent nach unten um. Das kann doch nicht wahr sein! Leider wollte uns die nette Frau an der Kasse unser Geld nicht zurückgeben... In Mariposa deckten wir uns noch mit Infomaterial zum Yosemite NP ein und fuhren dann entlang am Merced River Richtung Yosemite Valley, wo unser Campground Upper Pines liegt.



Am Eingang zum Park erwarben wir noch unseren Nationalpark-Pass, mit dem wir von nun an in alle Nationalparks einfahren können. In Upper Pines angekommen, parkten wir unser Schlachtschiff nach einer unfreiwilligen Rundfahrt durchs Tal (ja, auch hier haben wir uns verfahren) unter Ächzen und Krachen des nahestehenden Baumes auf unseren Stellplatz direkt im Wald. Schon kurz nach unserem Eintreffen waren unsere neuen Haustiere zur Stelle. Brüderlich teilten wir unser Lunch-Sandwich mit unseren 3 Eichhörnchen und 2 Vögeln, die uns nach kurzer Zeit aus der Hand fraßen. Unser Lieblingseichhörnchen (von nun an „Bach-Schorsch“ genannt) machte uns am meisten Freude. Nicht nur, dass unser Schorsch alle anderen Eichhörnchen mit wehenden Fahnen und Staubwolken vertrieb – nein, mit Anlauf sprang der kleine Depp gegen unsere Eingangstür, die glücklicherweise mit einem Fliegengitter (ab jetzt Schorsch-Gitter) ausgestattet war und den kleinen Tiefflieger abfing.




Nach dieser lustigen Showeinlage fuhren wir mit dem Valley Shuttle Bus durch das Tal, um uns alle Sehenswürdigkeiten, wie El Capitan, Half Dome und Lower Yosemite Falls (ein Wasserfall ohne Wasser) anzuschauen.



Auf dieser Rundfahrt haben wir auch unseren ersten Schwarzbären gesehen – in 4 Metern Höhe auf einem Baum beim Mittagsschlaf. Wie schon gestern schien die Sonne bei 30° C bis in den späten Nachmittag.
Zurück auf dem Campground schrieben wir noch ein paar Postkarten und machten uns mit Holzkohle und Fleisch bewaffnet auf zum Grill.

Dienstag, 22. September 2009

Tag 2: 22.09.2009 Lake Don Pedro

Heute morgen haben wir pünktlich um 8 Uhr unser Wohnmobil in Empfang genommen.




Nach einstündiger Einweisung in die Tücken der Womo-Technik fuhren wir dann los Richtung ersten Großeinkauf. Wir waren sehr froh, als wir bereits beim 2. Anlauf den Supermarkt fanden. Nach weiteren 2 Stunden und einem großen Einkaufswagen sowie vielen Gallonen Wasser später machten wir uns auf den Weg Richtung Yosemite National Park. Ziel war hier der Lake Don Pedro, der mit seinem wunderschön gelegenen Campground direkt am Wasser lockte. Auf dem Weg dorthin verwirrte uns unser Navigationsgerät, als es uns mal wieder in eine andere Richtung schickte als wir erwartet hatten. Doch was macht der technikverliebte Mensch? Natürlich verlässt er sich blind auf die Technik – nicht eine Sekunde auf seinen Verstand (oder die Straßenkarte) – und wo landet er dann? In Modesto! Kein Mensch weiß, was ein Touri in Modesto sucht – außer dass es hier einen Nut Shop (ja, hier gibt es nur NÜSSE) und viele Walnuss- und Pistazienplantage gibt. Speziell verwundert waren wir eigentlich nur über die Tatsache, dass wir hier Straßen befuhren, die laut Straßenkarte überhaupt nicht vorhanden waren.

Schlussendlich erwies sich aber unsere kleine Alternativtour durchaus als die schönere, da wir hier auf kleineren Landstraßen und nicht auf der Interstate unterwegs waren und eine wirklich schöne – fast unberührte Landschaft sahen. Man konnte fast meinen, wir seien mitten im Wilden Westen – soweit das Auge reichte nur Farmen, Weiden, Rinder und Pferde. Uns so fuhren wir heute insgesamt 122 Meilen.

Gegen 15.00 Uhr kamen wir am Lake Don Pedro an. Der See ist deutlich größer als wir ihn vermutet hatten und hat einen schönen kleinen Hafen und einen Hafen voller Hausboote. Wie sollte es auch anders sein, wenn Engel reisen – wir hatten heute wirklich traumhaftes Wetter. 35° C und strahlend blauer Himmel, so lässt es sich leben.




Unser Standsplatz bietet einen wunderschönen Blick auf den See und den Hafen und hat einen eigenen kleinen Grillplatz, den wir abends auch gleich einweihten. Blöd nur, dass uns die Dunkelheit so plötzlich überraschte. Und so fand man die zwei Extremcamper um 19.30 Uhr mit Fleischgabel und Taschenlampe bewaffnet vor dem Grill – nur gut, dass uns hier niemand gesehen hat. Aber dafür hatten wir heute unser erstes echtes Barbeque – Lecker!

Tag 1: 21.09.2009 Ankunft in San Francisco

Heute Mittag ging es um 11.55 Uhr von Stuttgart los Richtung London.



Dort angekommen suchten wir unser Gate für den Abflug nach San Francisco. Ein nicht besonders vertrauenserweckendes Schild verriet uns, dass wir „nur“ noch 15 Minuten zu Gate B47 brauchen würden. Beunruhigt waren wir erst, als wir auf dem nächsten Schild sahen, dass unsere Maschine bereits zu boarden begonnen hat. Und – ach wie schön ist doch der Zufall – das Boarding sollte auch in 15 Minuten geschlossen werden. Und so sah man 2 verzweifelte Touris Richtung Gate B47 rennen. Gerade noch rechtzeitig schafften wir es in unsere Maschine nach San Francisco.



Der Flug verlief ohne größere Besonderheiten – dauerte allerdings ewig!



Nach 10 Stunden und 30 Minuten hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Danach gings zur Immingration. Nachdem wir unsere Sockengröße, Lieblingsfarbe der Unterhosen und Seriennummer aller mitgeführten US-Dollarnoten angegeben haben, haben sich die netten Sicherheitsbeamten erbarmt und uns durchgelassen – scheinbar ist Sockengröße 39 und Lieblingsunterhosenfarbe schwarz nicht besonders verdächtig...

Nach einer Rundfahrt mit dem Zug zur Mietwagenstation machten wir uns mit unserem Hybridfahrzeug auf den Weg zum Hotel – das wir dann auch beim 3. Anlauf gefunden haben. Nach einem kurzen Abendessen sind wir nun nach gerademal 24 Stunden auf den Beinen hundemüde und gehen jetzt schlafen. Morgen früh zwischen 8 und 9 Uhr können wir unser Wohnmobil abholen und dann geht’s los Richtung Lake Don Pedro.

Dann erst mal gute Nacht!

Donnerstag, 17. September 2009

Unsere Route durch die USA 2009

Hallo ihr Lieben,

da wir dieses Mal in die USA reisen und eine große Rundreise mit dem Wohnmobil machen, haben wir bereits im Vorfeld unsere Route festgelegt.

Wenn ihr also Lust habt, mitzuverreisen - dann klickt euch rein und googled mit uns mit!

http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF&msa=0&msid=116058691397855399795.00046e851fc78d219b160

Viel Spaß!