Montag, 10. Juni 2013

Tag 11 10.06.2013 Figline - La Vialla

Nach dem Großeinkauf im Supermarkt gab es ein gutes Frühstück im Womo, um uns für die Wahnsinnsstrecke von 38 km bis La Vialla zu stärken. Dann ging es los Richtung Arezzo und damit nach Castiglion Fibbocchi auf die Fattoria La Vialla. Hier angekommen wurden wir erst einmal herzlich begrüßt (hier muss wirklich niemand italienisch sprechen, es kann einfach jeder Deutsch - teilweise besser und mit mehr Dialekt als wir - pfiaz Eich!) und schauten uns um, wo wir denn die Nacht verbringen wollen. Da sich der eigentliche Wohnmobilstellplatz dank der ergiebigen Regenfälle in einen Sumpf verwandelt hatte und wir nicht das 4. Womo werden wollte, das per Traktor geborgen werden muss, suchten wir uns einen einigermaßen ebenen Stellplatz auf dem Parkplatz aus. Danach schauten wir uns die Bottega, den Laden an und stellten fest, dass unser Kreditkartenlimit wohl nicht ausreichen wird... Auch hier waren wir wieder im Himmel - Salami und Schinken wächst an der Decke, der Pecorino steht im Schrank und das selbst gebackene Holzofenbrot duftet von der Treppe her... Doch eingekauft wurde erst später, jetzt ging es zur Führung durch die Fattoria. Dabei lernten wir die Mühle, die Bäckerei, die Abfüllanlage für Olivenöl, sowie den Weinkeller für den Rotwein kennen. Unterwegs zwischen den einzelnen Stationen durften wir auch das eine oder andere versuchen und unsere Einkaufsliste wurde länger und länger... Nach der Führung gingen wir also wieder in die Bottega und kauften für uns, Familie und Freunde ein... Gott sei Dank stand uns ein Bollerwagen zur Verfügung, um den größten Einkauf des Tages ins Womo zu bringen. Dort war dann aber alles recht schnell verpackt und verräumt und wir gingen zurück in die Fattoria, wo es heute leider kein Abendessen, aber eine Brotzeit gab. Ein Glück, war es "nur" eine Brotzeit - danach platzten wir beinahe vor lauter hervorragendem Käse, Schinken, Salami, Dinkelsalat, Holzofenbrot, diversen Soßen, einem gemischten Salat und dem abschließenden Mörder-Espresso... Dort lernten wir auch noch ein nettes älteres Pärchen kennen, die eine Woche im Ferienhaus verbringen und sich sofort unser Womo anschauen wollten. Zurück im Womo stellten wir noch fest, dass wir hier nicht alleine wohnten und lernten noch unsere Frankfurter Nachbarn kennen, die ebenfalls die Nacht hier verbrachten und dann weiter fahren wollen. Gute Nacht und bis morgen, zur Besichtigung der Käserei und dem Mittagessen im Bauernhof.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen