Unser Campground für die kommenden 2 Nächte sollte aber noch nördlich der Golden Gate liegen, also fuhren wir noch weiter nach Larkspur. Dort haben wir am Marin RV Park eingecheckt und sind gleich mit vielen Karten und Infomaterial eingedeckt worden. Da hier in der Nähe, in nur 1 Meile Entfernung, der Fährterminal der Fähre nach San Francisco liegt, sind wir gleich losgelaufen und haben die nächste Fähre dorthin genommen. Hier angekommen führte uns unser erster Weg natürlich zu den Cablecars.
Nach gefühlten 4 Stunden zwischen etlichen Touristen in der Schlange stehend sind wir dann endlich auch in eines dieser Relikte eingestiegen und fuhren von der Powellstreet in Richtung Fishermen’s Wharf. Es kam, wie es kommen musste: Mitten im steilsten Stück der Strecke verlor der Car sein Cable und wir musste von einem sogenannten Push-Truck angeschoben werden. Als wir dann durchgefroren (hier ist es ziemlich kalt) an der Endstation angekommen waren, holten wir uns erst mal einen Kaffee bei Starbuck’s (die gibt es hier, wie in Deutschland Kreuzungen – an jeder Ecke einer) – aber nicht etwa wegen des guten Kaffees, sondern weil man sich daran so toll die Finger wärmen kann. Weiter ging es dann zur Fishermen’s Wharf, wo wir in einem Doppeldecker-Cable-Car-Bus (genauer: Open-Top Double-Decker motorized Cable Car) eine Stadtrundfahrt machten. Oh war das kalt! Hier führte uns unser Weg in alle Ecken Friscos – Chinatown, Golden Gate, Pesidio, Lombard Street, usw.
Am Ende waren wir aber dann doch erleichtert, den „witzigen“ Geschichten des Fahrers über diverse Schwiegermütter, Brüder, entzogene Fahrerlaubnisse, etc. entkommen zu dürfen.
Dann ging es weiter zum Pier 39, wo wir in einem schönen Fischlokal Abend gegessen haben. Mit der Fähre ging es anschließend wieder Richtung Wohnmobil, wo wir erst mal die Heizung anschmissen, um unsere durchgefrorenen Nasen wieder aufzutauen.
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